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Als Hymenalatresie (lateinisch: Atresia hymenalis) wird in der Medizin ein angeborener Verschluss  der Scheide (Vagina) durch das Jungfernhäutchen (Hymen) bezeichnet.  Aus diesem Grund kann bei Einsetzen der Regelblutung in der Pubertät das Blut nicht abfließen und sammelt sich in der Scheide und Gebärmutter. Dieser Zustand wird auch als Hämatokolpos/Hämatometra bezeichnet. Dies kann starke Schmerzen verursachen.  Es kann auch ein teilweiser Verschluss des Hymens vorliegen (Hymen bifenestratus, Hymen altus, Hymen punctatus, Hymen cribriformis), was zu Beschwerden beim Geschlechtsverkehr oder Problemen beim Einführen oder Entfernen eines Tampons führen kann.

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