Wohnen und Leben mit Demenz

Das Max Herz-Haus, 2004 als Bundesmodellprojekt eröffnet, vereint unter seinem Dach fünf verschiedene Angebote für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Die aufeinander abgestimmte und ineinandergreifende Angebotsstruktur sowie das spezialisierte Wohn- und Betreuungskonzept haben wegweisenden Charakter. Ziel ist, die Lebenssituation der Betroffenen in allen Phasen der Demenz zu verbessern und die Angehörigen in ihrer Betreuungsleistung zu entlasten.

Das Max Herz-Haus umfasst neben der Beratungsstelle Demenz, die Tagespflege, die Autonome stationäre Wohngemeinschaft (AsWG), die Wohngruppe (WoG) sowie Wohnungen für Angehörige.

Grundlage unserer Arbeit im Max Herz-Haus ist die Milieutherapie, das heißt u.a. die spezifische Gestaltung des räumlichen Umfelds, zum Beispiel durch Licht und Farben, sowie des psychosozialen Umfelds. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Biografiearbeit. Unsere Wohngruppe basiert auf dem Domus-Prinzip.

Für alle unsere Angebote gilt der Grundsatz: Angehörige gehören zu ihrem demenziell Erkrankten dazu und sind Teil seines Lebens.

Unsere Pflegequalität: fachlich begleitet, regelmäßig geprüft

Eine auf den Bereich Altenhilfe spezialisierte Qualitätsmanagerin begleitet kontinuierlich unsere pflegerische Arbeit. Regelmäßig einmal jährlich wird bei der gesetzlich vorgeschriebenen Überprüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen (MDK) unsere Pflegequalität nach bundesweit einheitlichen Kriterien gemessen.

Die letzte MDK-Prüfung in der Wohn-Pflegeeinrichtung und im Max Herz Haus wurde am 18. November 2019 nach den aktualisierten Qualitätsprüfungs-Richtlinien durchgeführt, die am 1. November 2019 in Kraft getreten sind. Sie bestätigt die hohe Pflege- und Betreuungsqualität in unseren Einrichtungen.

Wenn Sie Fragen zu unseren Angeboten im Max Herz-Haus haben, kommen Sie bitte jederzeit gerne auf uns zu.

Es grüßt Sie herzlich

Frank Blume
Leiter
Max Herz-Haus

CORONA-Virus: Besuchsregelungen

Liebe Angehörige, liebe Besucherinnen und Besucher,

zum Schutz der uns anvertrauten Menschen und unserer Mitarbeitenden gelten in unserer Medizinisch-Geriatrischen Klinik und unserer Wohn-Pflegeeinrichtung mit Max Herz Haus eingeschränkte Besuchsmöglichkeiten.
 

Voraussetzungen für den Zutritt – egal, ob geimpft, genesen oder ungeimpft:

  • Nachweis über einen aktuellen negativen Corona-Antigen-Test (nicht älter als 24 Std.) oder negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Std.) vor jedem Besuch – wichtig: Testungen nur in öffentlichen Testzentren!
  • Keine akuten Atemwegsbeschwerden, Fieber, Erkältungssymptome
  • Kein Kontakt zu Covid-Erkrankten / Verdachtsfällen in den letzten 14 Tagen
  • Kein Zutritt für Kinder unter 16 Jahren
  • Konsequente Einhaltung der geltenden Hygieneregeln
    FFP2-Maskenpflicht + Sicherheitsabstand + Händehygiene


MEDIZINISCH-GERIATRISCHE KLINIK
Jede Patientin / jeder Patient kann pro Tag eine Person für eine Stunde empfangen.
Besuchszeiten: Mo-So, 14-18 Uhr


WOHN-PFLEGEEINRICHTUNG / MAX HERZ HAUS
Besuchszeiten: Mo-Sa, 9-13 Uhr und 14-18 Uhr
Anmeldung/Terminabsprache erforderlich: Mo-Fr, 10-12 Uhr, Tel. 040 55 81 18 21
Besuche bei Palliativ-Bewohnern nach individueller Absprache
- Test extern (vormittags) = öffentliche Testzentren, Apotheken
- Test Albertinen Haus (Empfang) = nur 13:30-17 Uhr
Testungen sind für Besuche in Pflegeeinrichtungen generell kostenfrei.


Vielen Dank für Ihre Kooperation und Ihr Verständnis!

Finden Sie passende Stellenangebote

Nachrichten

  • Immanuel Albertinen Diakonie

Hilfe für die Ukraine – Ein Erlebnisbericht

Regelmäßig bringt ein LKW der Aktion "Immanuel Albertinen hilft" Lebensmittel und Medizinprodukte Richtung Ukraine. Konzerngeschäftsführer Matthias Blum hat mit Mitarbeitenden den Weg der Hilfsleistungen nachverfolgt. Ein Bericht aus Chelm.

  • Immanuel Albertinen Diakonie

Der Durst nach einer Pause

Haben Sie schon einmal ein Musikstück ohne Pausen gehört? Undenkbar, oder?! Denn dann wäre das Ganze nur noch Lärm. Mozart sagte sogar, dass die eigentliche Musik nicht in den Noten, sondern in der Stille dazwischen liegt. Gedanken zum Ferienbeginn von Seelsorger Matthias Heyde, der für die Immanuel Albertinen Diakonie in Brandenburg tätig ist.

  • Immanuel Albertinen Diakonie

Weltdufttag: Aromapflege im Hospiz - mehr als ein Dufterlebnis

Eigentlich von der Parfümindustrie ersonnen, ist der Weltdufttag am 27. Juni ein guter Anlass, um über die gesundheitliche Wirkung von Düften, speziell Aromaölen, zu informieren. Die positiven Effekte nutzt auch das Diakonie Hospiz Woltersdorf, wo Hospizgäste eine Anwendung mit Aromaölen erhalten können. Die sogenannte Aromapflege ist hier ein essentieller Bestandteil in der Versorgung sterbender Menschen.