Brief der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde „Kirche am Krankenhaus“

Liebe Gemeinde, liebe Freunde der Gemeinde,

in diesen besonders herausfordernden Zeiten sind ungewohnte Maßnahmen gefragt. Schulen und KiTas sind geschlossen, das öffentliche Leben wird zurückgefahren. Die Corona Pandemie macht auch vor uns als Gemeinde nicht halt.

Gemäß den behördlichen Anordnungen finden bis auf weiteres keine Veranstaltungen in unserer Gemeinde statt. Das betrifft alle Gottesdienste, Bibelstunden, Gruppenstunden und andere Treffen.

Die Gemeindeleitung arbeitet daran, das Gemeindeleben in diesen Zeiten aufrecht zu halten. Als Möglichkeit bleibt uns im Moment nur der digitale Weg. Auf unserer Internetseite stellen wir regelmäßig neben Informationen auch Andachten und Predigten ein. Die Geschwister ohne Internetzugang haben wir dabei im Blick und suchen nach Möglichkeiten, sie dennoch in die Gemeinschaft einschließen zu können. Ideen und Anregungen dazu nehmen wir gerne entgegen.

Für viele von uns ist es jetzt ein ungewohnter Zustand, womöglich nicht zur Arbeit zu können, die Kinder nicht in die KiTa oder Schule geben zu können und möglicherweise im Homeoffice zu arbeiten. Manch einer wird jetzt über ungewohnte freie Zeit verfügen. Nutzen wir sie zum Bibellesen, Beten und den Kontakt untereinander zu halten, auch wenn die persönliche Begegnung nicht möglich ist.

Die  digitalen Kommunikationsmittel wie E-Mail, das klassische Telefon oder auch der Brief sind Möglichkeiten dazu. Und bleiben wir in Verbindung mit Gott ohne unsere gewohnten Gottesdienste.

Die Gemeindepastoren Manfred Ewaldt und Tim Hemmen sowie Gemeindeleiter Wolfgang Gerckens

Wir laden Sie ein, an den Gottesdiensten in der Kirche am Albertinen-Krankenhaus beziehungsweise im Albertinen-Haus sonntags um 10:00 Uhr teilzunehmen.

Wenn Sie Begleitung wünschen, um zum Beispiel im Rollstuhl oder im Bett zum Gottesdienst gebracht zu werden, sagen Sie es einem Mitarbeiter der Station. Ehrenamtliche Helfer holen Sie dann gerne ab. Ansonsten können die Gottesdienste und auch der Tagesausklang über die Radioanlage am Patientenbett beziehungsweise in den Stationstagesräume empfangen werden.

In beiden Häusern gibt es auch einen "Raum der Stille", der Ihnen jederzeit zur Verfügung steht, und in dem auch Andachten stattfinden.