Schwer herzkranke Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten haben oft keine Aussicht auf Heilung in ihrer Heimat. Darum hat die Albertinen-Stiftung im Jahr 2005 gemeinsam mit dem Albertinen Herz- und Gefäßzentrum  die „Herzbrücke“ ins Leben gerufen. Fast 200 Kinder, die meisten von ihnen aus Afghanistan, haben sich seither einer lebensrettenden Behandlung in Hamburg unterziehen dürfen. Hamburger Ärzte und Pflegende teilen zudem in einem regen kollegialen Austausch ihr Wissen mit afghanischen Kollegen, um die medizinische Versorgung vor Ort zu verbessern. Durch eine Kooperation mit dem French Medical Institute in Kabul können wir inzwischen auch Kinder in ihrer Heimat behandeln lassen, die zu jung oder zu schwach für die Reise nach Hamburg sind. Dadurch haben mittlerweile mehr als 200 herzkranke Kinder durch eine Behandlung direkt vor Ort die Chance auf ein gesundes Leben bekommen.

Die „Herzbrücke“ fußt auf einem umfangreichen Netzwerk aus vielen ehren- und hauptamtlichen Helferinnen und Helfern: Ärztinnen und Ärzten in Hamburg und Kabul, Gastfamilien, Schulen und Kindergärten, Spenderinnen und Spendern und vielen weiteren Unterstützern.

 

Die neue Situation in Afghanistan stellt die Albertinen-Stiftung und das Projekt Herzbrücke vor neue Herausforderungen. Seit dem Machtwechsel in Afghanistan am 15. August 2021 hat sich die Arbeit unseres Herzbrücke-Projektes stark verändert. Bis zum 14. August 2021 konnten die Ärzte im French Medical Institute for Mothers and Children (FMIC), in dem die von der Stiftung unterstützten herzkranken Kinder behandelt werden, ihre lebensrettende Operationen durchführen. Einen Tag später hat sich die Sicherheitslage in Kabul drastisch verschlechtert. Die ausländischen Ärzte des FMIC mussten kurzfristig mit einem Evakuierungsflug der französischen Regierung das Land verlassen. Ob und wie wir die Aktivitäten der Herzbrücke in Afghanistan zukünftig fortführen können, erarbeiten wir derzeit. So haben wir bereits erste Kontakte in Nachbarländer Afghanistans geknüpft, um dort Operationen für afghanische Kinder durchführen zu lassen. Zudem sind, wie wir inzwischen wissen, kardiologische Behandlungen erfreulicherweise weiterhin am French Medical Institute in Kabul möglich. Über weitere Entwicklungen werden wir Sie an dieser Stelle informieren.

Wir machen mit der Herzbrücke auf jeden Fall weiter!

 

 

 

Vier Ziele prägen die „Herzbrücke“:

  • Nothilfe: Die „Herzbrücke“ ermöglicht schwer herzkranken Kindern aus Afghanistan, die aus armen Familien stammen, eine Operation in Hamburg und damit die Chance auf ein gesundes Leben.
  • Freundschaft: Über Religionen und Kulturen hinweg arbeiten Afghanen und Deutsche zusammen – Hand in Hand –, damit die Kinder gesund werden.
  • Hilfe zur Selbsthilfe: Afghanische Ärztinnen und Ärzte können sich im Rahmen der „Herzbrücke“ im kollegialen Austausch über Ländergrenzen hinweg weiterbilden.
  • Völkerverständigung: Die „Herzbrücke“ verbindet Menschen auf Augenhöhe.

Die Herzbrücke verbindet Menschen über die Grenzen von Ländern, Kulturen und Religionen hinweg. Nur das Engagement aller Beteiligten ermöglicht den bisherigen Erfolg der „Herzbrücke“. Dafür sind wir allen Helferinnen und Helfern, Unterstützerinnen und Unterstützern sehr dankbar

Spendenbeispiele

  • Mit 20 Euro können wir Wechselkleidung für den Flug besorgen, denn die kleinen Herzbrücke-Patienten kommen ohne jegliches Gepäck nach Deutschland.
  • Mit 100 Euro können wir beispielsweise die nötige Laborvoruntersuchung für ein Kind in seiner Heimat finanzieren.
  • 500 Euro kostet ein Flugticket (einfache Strecke).
  • 12.000 bis 25.000 Euro kostet die Operation eines Kindes.

So können Sie helfen

Wenn Sie die "Herzbrücke" mit einer Spende unterstützen möchten, können Sie dafür gern unser Online-Spendenformular nutzen, oder Sie überweisen Ihre Spende an:

Kontoinhaber: Albertinen-Stiftung
Kreditinstitut: Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE27 2512 0510 5588 0558 80 
BIC:   BFS WDE 33 HAN

Stichwort: Herzbrücke

Gern senden wir Ihnen eine Spendenbescheinigung – bitte geben Sie dafür im Verwendungszweck Ihre Adresse an. Vielen Dank!

Wenn Sie mehr über die "Herzbrücke" erfahren möchten, kommen Sie gern auf uns zu.