Inhalt

Lichtbildvortrag: Chinas Große Mauer

Lichtbildvortrag: Chinas Große Mauer

Wann

Montag, 28. Mai 2018
18:00 Uhr

Wo

Residenz am Wiesenkamp
Studio
Wiesenkamp 16
22359 Hamburg

„Die Große Mauer“, wer die schlichten Worte sagt, wird verstanden. „Die“ große Mauer ist eben die chinesische. Sie ist die Hauptsehenswürdigkeit des Landes, ein Symbol für das Reich der Mitte und legendenumwoben. Seltsam nur: Es ist wenig Verlässliches ist über die gewaltige Grenzbefestigung bekannt. Wie lang ist sie? Wann ist sie entstanden? Wie sieht sie aus, wo sie nicht, wie bei Peking, restauriert wurde? Der Referent Dr. Hans-Wilm Schütte bereiste die Mauer von Westen, wo sie sich im Wüstensand verliert, bis nach Osten, wo sie auf den Bohai-Golf stößt. Was er dabei entdeckte, war spannend genug, damit ein Buch zu füllen (Chinas Große Mauer. München: Orbis 2002). Eine Erkenntnis vorweg: „Die“ chinesische Mauer gibt es gar nicht. Allein auf der dreiwöchigen Recherchereise bekam der Referent Mauerruinen aus vier Dynastien zu Gesicht, die ältesten von 300 vor Christus, die jüngsten von 1587. Der Vortrag stellt diese Mauern im Bild vor, berichtet von der Reise und fasst die wichtigsten neuen Erkenntnisse zur Geschichte der Grenzbefestigungen Chinas zusammen. Dr. Hans-Wilm Schütte, Jahrgang 1948, ist einer der meistgelesenen deutschen Chinaautoren. Er studierte Sinologie in Hamburg, Hongkong und Taiwan, lehrte später an den Universitäten Hamburg und Marburg sowie an der Hochschule Bremen und wirkte an mehreren Forschungsaufträgen mit. Mehrere der von ihm verfassten Chinareiseführer erschienen bei Baedeker und Marco Polo. Darüber hinaus schrieb Dr. Hans-Wilm Schütte u.a. für die Zeitschriften Merian und Geo. Er ist Mitherausgeber des Großen China-Lexikons.

Eintritt: EUR 5,00