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Albertinen-Stiftung
Aktuelles

Gruppenfoto der Herzbrücke-Kinder und dem Herzbrücke-Team

Ein neues Leben für zehn Herzbrücke-Kinder

Mir Abdul hat einen Stadtlauf geschafft, Nizamuddin kann jetzt Fahrrad fahren, und Muzhgan hat auf der Schulbühne der Theater-AG ihr Schauspiel- und Gesangstalent entdeckt: Solche großen, kleinen Wunder hat die Herzbrücke-Aktion im Frühjahr 2017 vollbracht.

Neun afghanische Jungen und Mädchen – zart, unterernährt, viel zu klein für ihr Alter – kamen Ende April schwerkrank in Hamburg an, um sich hier einer lebensrettenden Herz-Operation am Albertinen Herz- und Gefäßzentrum zu unterziehen. Kaum waren die Eingriffe geschafft, konnten ihre Gasteltern und Gastgeschwister mit jedem Tag erstaunliche Fortschritte beobachten. Binnen kürzester Zeit wandelten sich die kleinen Patienten in gesunde, selbstbewusste und lebensfrohe Kinder. Am 3. Juli kehrten sie in ihre afghanische Heimat zurück, glücklich darüber, endlich von ihrer schweren Krankheit genesen zu sein. Ein weiterer Junge, der einen Flug nicht überstanden hätte, konnte zudem dank großzügigen Herzbrücke-Unterstützern im French Medical Institute in Kabul operiert werden.

Mit der Hilfe von Spenderinnen und Spendern kann die Albertinen-Stiftung gemeinsam mit dem Albertinen Herz- und Gefäßzentrum Nothilfe leisten und außerdem den Aufbau einer passenden medizinischen Versorgung für herzkranke Kinder in Afghanistan fördern. Die inzwischen 157 Kinder, die bisher durch die Herzbrücke die Chance auf ein gesundes Leben bekommen haben, sind allen Unterstützerinnen und Unterstützern dafür von Herzen dankbar!

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Gruppenbild: Verabschiedung der Herzbrücke-Kinder am Flughafen
Dr. von Bredow verabschiedet sich mit einem Teddy von Herzbrücke-Kind Parwana am Flughafen

Sieben gesunde Herzbrücke-Kinder reisen in ihre Heimat zurück

Eine weitere Herzbrücke-Aktion ging am 1. Februar erfolgreich zu Ende. Alle sieben Herzbrücke-Kinder, die im November, körperlich kaum belastbar, zur lebensnotwendigen Herzoperation ins Albertinen-Krankenhaus nach Hamburg kamen, konnten nun wieder genesen zu ihren Familien nach Afghanistan zurückkehren. Damit wurde seit 2005 mittlerweile 148 Kindern eine zweite Chance zum Leben geschenkt.

In Hamburg waren die jungen Patienten/-innen vor und nach ihrer Operation in Gastfamilien untergebracht, die sich stets rührend darum bemühten, ihren afghanischen Gästen jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Vor allem in den schmerzhaften Momenten nach der OP, standen die Gasteltern den Kindern tröstend zur Seite. Um so schwieriger wurde für sie der Moment des Abschieds am Flughafen. Allen Herzbrücke-Beteiligten sind die tapferen Kinder in den wenigen Wochen ihres Aufenthaltes in Hamburg sehr ans Herz gewachsen. Es ist wirklich unglaublich mitzuerleben, wie schnell die Kinder nach erfolgreicher Behandlung, körperlich belastbar werden und dadurch neuen Lebensmut gewinnen.

Auf dem Foto oben verabschieden sich Samé Khorrami, ehrenamtlicher Arzt und Übersetzer für die Herzbrücke-Kinder, Prof. Dr. Friedrich-Christian Rieß, medizinischer Leiter der Herzbücke und Chairman des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums, am Hamburger Flughafen von den sieben Kindern der Herzbrücke-Aktion Winter 2016/2017. Alberto Correia, stellv. Pflegedirektor im Albertinen-Krankenhaus (rechts im Bild), in Ehrenamt, wird die Kinder auf ihrer Rückreise nach Kabul begleiten.

Auch Dr. Moritz von Bredow (Foto unten), der die Herzbrücke seit Jahren ehrenamtlich unterstützt und die kleinen Patienten/-innen nach ihrer Ankunft in Hamburg kinderärztlich untersuchte, ließ es sich nicht nehmen, sich noch einmal persönlich von den Kindern kurz vor Abflug zu verabschieden.

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Frau Dr. Eva Wlodarek beim Vortrag in der Kirche am Krankenhaus

Dr. Eva Wlodarek: Selbstvertrauen stärken und ausstrahlen

Im Rahmen des Förderprojektes "Albertinen stärken" luden die Albertinen-Stiftung und das Albertinen-Diakoniewerk alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu dem Vortrag "Selbstvertrauen stärken und ausstrahlen" ein. Am 3. November 2016 referierte Frau Dr. Eva Wlodarek, Diplompsychologin, Coach, Referentin und Bestsellerautorin, im Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus und am 14. November 2016 im Albertinen-Krankenhaus.

Unterhaltsam und gleichzeitig informativ gewann Frau Dr. Wlodarek die zahlreich erschienenen Zuhörer schnell für sich. Mit dem, durch viele Beispiele, sehr lebensnahen Vortrag, zeigte die Referentin, wie es gelingt, die negative innere Stimme zu identifizieren und ihr Paroli zu bieten. "Mit Sicherheit steckt auch in Ihnen noch viel mehr, als Sie bisher gezeigt haben. Dieses Potenzial können Sie mit größerem Selbstvertrauen entfalten. Selbstvertrauen ist der Schlüssel zu einem erfüllteren Leben, weil es Ihr Denken positiv verändert und Ihren Handlungsspielraum erweitert!", so Wlodarek.

Beim anschließenden Ausklang ließ es sich Frau Dr. Wlodarek nicht nehmen, noch einmal mit den Teilnehmern ins Gespräch zu kommen und interessierten eine ganz persönliche Widmung in einen ihrer Bestseller zu schreiben.

Wir danken Frau Dr. Wlodarek sehr herzlich für ihr Engagement für Albertinen und wünschen allen Teilnehmern gutes Gelingen bei der Umsetzung der Tipps im Alltag.

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Bildcollage: Gruppenfoto Retter winken in Kamera und gut besuchter Albertinen-Stand

„Tag der Retter“ bei Möbel Höffner

Die Albertinen-Stiftung war am 24. und 25. September beim „Tag der Retter“ bei Möbel Höffner in Hamburg-Eidelstedt vertreten.

Ehrenamtliche Retter und Helfer boten Einblicke in ihre Arbeit: Die Freiwillige Feuerwehr, DRK und THW präsentierten u.a. ihren Fuhrpark, der ADAC einen Überschlags-Simulator und die Albertinen-Stiftung informierte insbesondere über die Herzbrücke.

Zahlreiche Kunden und Besucher konnten an zwei spannenden Aktionstagen einen Blick hinter die Kulissen der Hilfsorganisationen werfen.

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Gruppefoto der Herzbrückekinder und dem Herzbrücke-Team am Flughafen

Herzbrücke-Aktion Sommer 2016 war ein großer Erfolg

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedeten sich die zehn afghanischen Kinder, der ersten Herzbrücke-Aktion 2016, Ende Juni am Hamburger Flughafen von ihren Gasteltern und dem Herzbrücke-Team.

Nach den erfolgreichen Herz-Operationen im Herz- und Gefäßzentrum des Albertinen-Krankenhauses, konnten die Kinder nun genesen und mit neuem Lebensmut zu ihren Familien in die Heimat zurückkehren.

Eine aufregende und ereignisreiche Zeit liegt hinter ihnen. Die zahlreichen Eindrücke, die sie neben der Operation, während der vergangenen Monate in Deutschland gewonnen haben, werden den Kindern sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

Was beispielsweise der 11-jährige Shanawaz in seiner Zeit als Gastschüler am Gymnasium Dörpsweg erlebt hat, veranschaulicht der nachfolgende Bericht der Schule: " Afghanisches Gastkind verabschiedet".

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Herzbrücke Kind Sorya lachend

Dank der „Herzbrücke“ konnte Sorya ein neues Leben geschenkt werden.

Das 6-jährige Mädchen litt an einem schweren Herzfehler und benötigte dringend eine lebensrettende Operation. Da diese in ihrem Heimatland Afghanistan nicht möglich gewesen wäre, kamen sie und neun weitere herzkranke Kinder über unser Projekt „Herzbrücke“ für die OP nach Deutschland.

RTL Explosiv begleitete die kleine Sorya während ihres Aufenthalts in Hamburg und zeigte, wie schnell sich das Mädchen durch die hervorragende Behandlung im Herz- und Gefäßzentrum des Albertinen-Krankenhauses erholt hat und mit neuen Kräften im Juni 2016 zu ihrer Familie nach Afghanistan heimkehren konnte.

Den ganzen Beitrag können Sie hier noch einmal online abrufen.

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Spiegel Artikel über die Herzbrücke

DER SPIEGEL: "Zum ersten Mal das Meer"

Im April 2016 erschien im Spiegel ein Artikel über unsere Herzbrücke mit dem Titel: "Zum ersten Mal das Meer"

Berichtet wurde von der herzkranken Reehana, die 2015 für ihre notwendige Herz-Operation nach Hamburg kam und während ihres Aufenthaltes liebevoll von ihrer Gastfamilie umsorgt wurde.

Der ganze Artikel steht Ihnen in der rechten Spalte in der PDF-Version zum Download zur Verfügung.

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Schnelle Hilfe für den herzkranken Daniil aus Russland

Frau Dr. Pfeifer mit Daniil, seiner Familie und dem Freund der Familie

Frau Dr. Pfeifer mit Daniil, seiner Familie und dem Freund der Familie

Der aus einem Vorort von Moskau stammende, 9-Jährige Daniil musste in der Vergangenheit eine schwere Last tragen. Er litt am sogenannten WPW-Syndrom, einer angeborenen, anfallartigen Vorhofrhythmusstörung. Da die Lehrer seiner Schule keine Erfahrung im Umgang mit möglichen Anfällen hatten, konnte der Junge aufgrund seiner Diagnose nicht länger am Unterricht teilnehmen.

Ein Freund seines Vaters, aus Jugendzeiten, der in Hamburg lebt, stellte den Kontakt zur Albertinen-Stiftung her und bat uns um spontane Hilfe. Weil die notwendige Operation in Russland nicht möglich gewesen wäre, wurde Daniil nach Hamburg gebracht. Prof. Dr. Willems vom Universitären Herzzentrum Hamburg am UKE führte die Behandlung durch. Finanziert wurde der Eingriff durch die Albertinen-Stiftung.

Mit einem ganz neuen Lebensgefühl und einem zufriedenen Lächeln, kann er jetzt kurzfristig mit seinen Eltern in die Heimat zurückkehren. Dort darf er wieder die Schule besuchen und freut sich schon sehr darauf mit seinen Freunden zu spielen.