Pressemitteilung: „Kinderleicht zum Kindergeld“ – Albertinen Krankenhaus erleichtert Eltern den Start ins Familienleben

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Frisch gewordene Eltern im Albertinen Krankenhaus in Hamburg-Schnelsen profitieren zukünftig von einem besonderen Service: Sie sparen sich bisher notwendige Behördengänge nach der Geburt ihres Kindes. Möglich macht dieses das Projekt „Kinderleicht zum Kindergeld“.

Frisch gewordene Eltern im Albertinen Krankenhaus in Hamburg-Schnelsen profitieren zukünftig von einem besonderen Service: Sie sparen sich bisher notwendige Behördengänge nach der Geburt ihres Kindes. Möglich macht dieses das Projekt „Kinderleicht zum Kindergeld“.

„Kinderleicht zum Kindergeld“ ist ein Kooperationsprojekt, an dem sich staatliche und private Einrichtungen – Kliniken, Standesämter und Familienkassen – beteiligen. Eltern füllen dazu lediglich ein Kombiformular aus, um in einem Zuge den Namen ihres Kindes zu bestimmen, Angaben zur Geburt ihres Kindes zu machen, die Geburtsurkunde zu bestellen und Kindergeld zu beantragen. Das Formular wird noch in der Klinik abgegeben, alles Weitere veranlassen die Kooperationspartner. Bereits nach kurzer Zeit erhalten die Eltern per Post die Geburtsurkunde, die Steuer-ID ihres Kindes sowie den Kindergeldbescheid. Das Kindergeld wird direkt auf ihr Konto überwiesen und das Kind ist im Einwohnerzentralamt eingetragen. Der Start ins Familienleben wird so deutlich erleichtert, die Eltern haben mehr Zeit für ihr Neugeborenes. „Kinderleicht zum Kindergeld“ wurde seit Juni 2018 als Pilotprojekt in zwei Hamburger Kliniken getestet und hat sich sehr bewährt. Die Eltern sind begeistert.

„Die Geburt eines Kindes ist ein einzigartiges Ereignis. Wir wollen den Eltern auch danach jegliche Hilfestellung geben, damit sie möglichst gut und entspannt ins Familienleben starten und sich vor allem auf ihr Neugeborenes konzentrieren können. Der neue Service leistet dazu einen wichtigen Beitrag“, sagt Dr. Ingo von Leffern, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im Albertinen Krankenhaus.Im Albertinen Krankenhaus  werden die Eltern von jährlich rund 3.100 neugeborenen Kindern von dem neuen Service profitieren.

„Mit dem neuen Service wollen wir Abläufe optimieren und Bürgerinnen und Bürger von Bürokratie entlasten“, sagt die Projektleiterin Dr. Brigitte Klamrothvon der Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg. „Bemerkenswert an diesem Projekt ist, dass hier mehrere Institutionen unterschiedlicher Ebenen vertrauensvoll und verlässlich für die Eltern zusammenarbeiten – Bundesbehörden, Landesbehörden, bezirkliche Standesämter sowie private Kliniken und Krankenhäuser. So laufen die Daten zwischen den Institutionen, nicht mehr die Bürgerinnen und Bürger.“

Karsten Bunk, Leiter der Familienkasse bei der Bundesagentur für Arbeit: „Der neue Service  erweist sich als Erfolg. Die Familien in Hamburg erleben eine wesentliche Verbesserung bei den verschiedenen staatlichen Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Geburt ihres Kindes. Nur noch ein Antrag mit nur drei Seiten – und die ganzen weiteren Papiervorgänge und Behördengänge entfallen! Das ist ein gutes Beispiel für Bürokratieabbau in Deutschland. Wir machen da gerne mit.“

„Die Freie und Hansestadt Hamburg setzt mit diesem Projekt einen wichtigen Akzent in Richtung Bürokratieabbau und Digitalisierung. Das begrüße ich sehr“, sagt Christian Rilz, Geschäftsführer des Albertinen Krankenhauses.

Weniger Bürokratie – mehr Service

Mit dem Albertinen Krankenhaus bietet ab sofort die vierte Klinik in Hamburg diesen behördenübergreifenden Service an. Künftig soll „Kinderleicht zum Kindergeld“ auf alle Krankenhäuser in Hamburg ausgeweitet und digitalisiert werden. Eltern können dann Kindergeld und Geburtsurkunde ganz einfach online per Mausklick beantragen.

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Dr. Fabian Peterson

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Leiter PR-/Unternehmenskommunikation, Hamburg

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