• Albertinen Krankenhaus

In Hamburg-Schnelsen entsteht die Zukunft der Altersmedizin! Mit der heutigen Grundsteinlegung des Albertinen Zentrums für Altersmedizin ist der Startschuss gefallen für einen richtungsweisenden Neubau: Bis 2023 entsteht ein viergeschossiges Gebäude mit 117 Betten und 35 teilstationären Behandlungsplätzen, das direkt an das Albertinen Krankenhaus anschließen wird und so eine bestmögliche fachübergreifende Behandlung geriatrischer Patientinnen und Patienten ermöglicht.

Die Medizinisch-Geriatrische Klinik im nahegelegenen Albertinen Haus – Zentrum für Geriatrie und Gerontologie wird nach Fertigstellung an den neuen Standort umziehen. Kirsten Barth, Pflegekraft in der Geriatrie des Albertinen Hauses seit 1980, mauerte die traditionelle Kartusche in den Grundstein ein, die neben dem Förderbescheid und der Grundsteinurkunde unter anderem auch eine FFP-2 Maske enthielt. Die gesamte Zeremonie fand unter strengen Hygienevorkehrungen statt. Der Posaunenchor Schnelsen begleitete die Veranstaltung musikalisch in sicherer Entfernung zu den Gästen.

Sozialsenatorin Leonhard: Kompetenzen werden gebündelt
„Mit der Grundsteinlegung für das Albertinen Zentrum für Altersmedizin wird älter werdenden Menschen konkret geholfen und damit eine optimale geriatrische Versorgung sicherstellt. Auch durch die Förderung der Sozialbehörde in Höhe von mehr als 34 Mio. EUR  werden sich zukünftig an einem Standort die Kompetenzen bündeln und interdisziplinär älter werdende Menschen behandelt werden können“, betont Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard. Die Immanuel Albertinen Diakonie beteiligt sich mit weiteren 18.9 Mio. EUR an den Baukosten. 

Matthias Scheller: Altersmedizin wichtiger Schwerpunkt der Immanuel Albertinen Diakonie
Matthias Scheller, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Immanuel Albertinen Diakonie, hebt hervor: „Mit dem Neubau unterstreichen wir die Bedeutung der Altersmedizin für die Immanuel Albertinen Diakonie gerade hier in Hamburg: Das neue Albertinen Zentrum für Altersmedizin wird an die seit über 40 Jahre bestehende Tradition des Albertinen Hauses als wichtigem Impulsgeber in der Altersmedizin nahtlos anknüpfen. Ich bedanke mich bei der Freien und Hansestadt Hamburg für die großzügige Förderung des Baus und die großartige Unterstützung der Gesundheitsbehörde wie auch des Bezirksamtes Eimsbüttel bei der Umsetzung des Bauvorhabens.“ Scheller dankte ebenfalls dem Architekturbüro Henke und Partner, den beteiligten Baufirmen und Bauleuten sowie den beteiligten Personen innerhalb der Immanuel Albertinen Diakonie.

Das Albertinen Zentrum für Altersmedizin wird neben der Akutgeriatrie auch das zertifizierte Alterstraumazentrum, die Geriatrische Tagesklinik und Geriatrische Institutsambulanz sowie die Therapiebereiche wie etwa Krankengymnastik, Physikalische Therapie, Ergotherapie oder Logopädie umfassen. Geriatrische Frührehabilitation mit Schwerpunkt internistische und vaskuläre Erkrankungen, Kognitive Geriatrie für kognitiv eingeschränkte Patientinnen und Patienten sowie Palliative Geriatrie und Gerontopsychosomatik sind ebenfalls in dem Gebäude untergebracht.

Ralf Zastrau: Auf spezielle Bedürfnisse älterer Patientinnen und Patienten ausgerichtet
Ralf Zastrau, Geschäftsführer im Albertinen Haus, erklärt: „Das gesamte Gebäude wird nach den speziellen Bedürfnissen der älteren Patientinnen und Patienten ausgerichtet: Neben der barrierefreien Gestaltung aller Bereiche sind eine weitere Besonderheit die großen und besonders hellen Ein- und Zweibettzimmer.“ Im zweiten Obergeschoss sorgt zusätzlich ein biodynamisches Beleuchtungskonzept für eine angenehme Atmosphäre und unterstützt den Tag / Nacht-Rhythmus der kognitiv eingeschränkten Patientinnen und Patienten. Ebenso wird auf eine klare Orientierung sehr großen Wert gelegt: Unter anderem durch ein besonderes Farbkonzept oder modernste Sensortechnik.  

G. & L. Powalla Bunny’s Stiftung spendet drei Millionen Euro
Pünktlich zur Grundsteinlegung hat die G. u. L. Powalla Bunny´s Stiftung mitgeteilt, das neu entstehende Zentrum für Alterstraumatologie im Albertinen Zentrum für Altersmedizin mit einem Betrag von 3 Mio. Euro zu bedenken. Scheller dankte dem anwesenden Vorstand Roman Bruhn sowie dem Kuratoriumsvorsitzenden der G. u. L. Powalla Bunny’s Stiftung, Dr. Axel Pfeifer für diese Unterstützung. Scheller: „Die Spende werden wir verwenden, um diesen zentralen Baustein in der altersmedizinischen Versorgung – nämlich das Zusammenspiel von Unfallchirurgie und Geriatrie zur bestmöglichen Versorgung von verunfallten älteren und alten Menschen – zu einem echten Juwel auszugestalten: dem Powalla-Zentrum für Alterstraumatologie.“

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