Pressemitteilung: Familie Lothar Protzek-Stiftung übergibt Wohlfühl-Sessel für den therapeutischen Einsatz bei Menschen mit Demenz

  • Immanuel Albertinen Diakonie

Immer mehr Menschen erkranken an einer Demenz. Das Risiko steigt mit dem Alter. Doch auch, wenn eine Heilung bislang noch nicht möglich ist, lässt sich die Lebensqualität von Menschen mit Demenz verbessern. Dabei ist es wichtig, die Sinne der Betroffenen anzusprechen.

Erreicht werden kann das zum Beispiel durch einen innovativen Wohlfühl-Sessel, der bequemen Liegekomfort mit Schaukelprogrammen und Musik, die individuell einstellbar sind, kombiniertEr vereinigt damit (auch durch Studien) anerkannte, normalerweise nur einzeln angewendete Therapieformen!

Auf diese Weise hilft der Sessel, Symptome der Demenz wie Unruhe, Verwirrtheit und Reizbarkeit zu reduzieren. Der demenziell erkrankte Mensch entspannt sich und kommt zur Ruhe.

Speziell entworfene Kissen und Decken sprechen das Körpergefühl an und geben Geborgenheit. Entwickelt wurde der hochwertige Sessel von der Firma Wellness Nordic, auf dem deutschen Markt ist er über die Arjo Deutschland GmbH erhältlich.

Die Familie Lothar Protzek-Stiftung hat anlässlich ihres 10-jährigen Bestehens fünf der sogenannten Wellness-Relax-Sessel im Gesamtwert von rund 50.000 EUR für die Wohn-Pflegeeinrichtungen der Immanuel Albertinen Diakonie am Standort Hamburg zur Verfügung gestellt. Die ersten beiden Sessel wurden im Albertinen Haus – Zentrum für Geriatrie und Gerontologie aufgestellt: in der Wohngruppe des Max Herz-Hauses, Bundesmodell für Menschen mit Demenz, sowie in der Wohn-Pflegeeinrichtung. Stifter Lothar Protzek, dessen Ehefrau viele Jahre an Demenz litt, ließ es sich nicht nehmen, die Sessel an Ort und Stelle zu begutachten und auszuprobieren. „Was wäre das Leben ohne Menschen, die geben? Das Leben meinte es gut mit mir.“ Unter dieses Motto hat der knapp 98-Jährige sein Leben und seine Stiftung gestellt. „Für die Familie Lothar Protzek-Stiftung ist das heute eine Premiere, denn mit dieser Sachspende hat sie erstmals direkt und unmittelbar unterstützt“, erklärte Stiftungsvorstand Holger Jensen.

Die weiteren Sessel sind für den Wohnpark am Wiesenkamp, das Feierabendhaus Volksdorf sowie das Diakonie-Hospiz Volksdorf bestimmt.

Dr. Sabine Pfeifer, Geschäftsführerin der Albertinen-Stiftung: „Ich bedanke mich bei der Familie Lothar Protzek-Stiftung im Namen aller Senioren-Einrichtungen der Immanuel Albertinen Diakonie in Hamburg, die von ihr so großzügig bedacht wurden.“

Frank Blume, Leiter Max Herz-Haus und Wohn-Pflegeeinrichtung im Albertinen-Haus: „Die Familie Lothar Protzek-Stiftung hat ihre Sachspende nicht nur engagiert, sondern auch mit viel Sachverstand ausgewählt. Die Sessel kommen nicht allein unseren Bewohnerinnen und Bewohnern zugute. Dadurch, dass die Bewohnerinnen und Bewohner weniger Verhaltensauffälligkeiten zeigen, werden zudem unsere Pflege- und Betreuungskräfte entlastet.“

„Der Wellness Nordic Relax Sessel ist vorrangig für Konzepte der Demenzversorgung geeignet, kann aber auch für andere Krankheitsbilder eingesetzt werden“, so Michael Burmester, Regionalverkaufsleiter Nord, Arjo Deutschland GmbH.

Pressemitteilungen Spenden & Helfen

Weitere Pressemitteilungen

Neue Konzerngeschäftsführung bestellt

Der Aufsichtsrat der Immanuel Albertinen Diakonie hat in seiner Sitzung am 10. August 2019 Matthias Blum und Peter Kober zum 1. September 2019 als weitere Konzerngeschäftsführer der Immanuel Albertinen Diakonie gGmbH bestellt. Sie werden den Konzern gemeinsam mit Matthias Scheller führen, dem zukünftigen Vorsitzenden der Konzerngeschäftsführung.

  • Immanuel Albertinen Diakonie
Zur Pressemitteilung

Neues Konzept: BARMER und die Immanuel Albertinen Diakonie individualisieren Altersmedizin in Hamburg

Die BARMER und die Immanuel Albertinen Diakonie gehen neue Wege in der Altersmedizin. Gemeinsam haben sie ein individuelles Behandlungsprogramm für geriatrische Patienten im Albertinen Haus – Zentrum für Geriatrie und Gerontologie in Hamburg-Schnelsen entwickelt. Dazu wurden die umfassenden stationären Behandlungsangebote mit einer guten Anschlussversorgung optimal miteinander verzahnt. Das können sowohl stationäre als auch ambulante Pflegeleistungen sein. Je nach Bedarf kommen ergänzende Therapieleistungen hinzu, wie beispielsweise Physio-, Ergo- und Logotherapie. Während der gesamten Behandlungszeit werden die Patienten durchgängig und aus einer Hand ärztlich versorgt.

  • Immanuel Albertinen Diakonie
Zur Pressemitteilung