Pressemitteilung: Drillinge im Albertinen Krankenhaus – von jetzt auf gleich Großfamilie

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Eigentlich hatten sich Sandra und Benjamin Nielsen aus Tangstedt bei Pinneberg ein Mädchen gewünscht, damit der dreieinhalb jährige Lunis eine kleine Schwester bekommt. Doch es sollte ganz anders laufen: Am 12. Juli brachte die 38-jährige im Albertinen Krankenhaus in Hamburg-Schnelsen kurz vor 13 Uhr mit Lian, Jano und Milo gleich drei Jungen per Kaiserschnitt zur Welt.

Eigentlich hatten sich Sandra und Benjamin Nielsen aus Tangstedt bei Pinneberg ein Mädchen gewünscht, damit der dreieinhalb jährige Lunis eine kleine Schwester bekommt. Doch es sollte ganz anders laufen: Am 12. Juli brachte die 38-jährige im Albertinen Krankenhaus in Hamburg-Schnelsen kurz vor 13 Uhr mit Lian, Jano und Milo gleich drei Jungen per Kaiserschnitt zur Welt. „Wir wollten unbedingt ins Albertinen-Geburtszentrum, weil wir hier schon mit Lunis so gute Erfahrungen gemacht haben“, erzählt Sandra Nielsen. Nach der Geburt verbrachten die Drillinge gemeinsam mit ihren Eltern erst einmal zweieinhalb Wochen auf der Neugeborenen-Intensivstation in unmittelbarer Nähe der Kreißsäle. Die Station umfasst acht Plätze für Frühchen und kranke Neugeborene und wird in Kooperation mit dem Altonaer Kinderkrankenhaus betrieben.

Rund drei Monate später freut sich das Geburtsteam über den Besuch der Familie Nielsen und bewundert die in der Zwischenzeit prächtig gewachsenen Jungen, die bei der Geburt zwischen 44 und 47 Zentimeter groß waren und zwischen 1.820 und 2.370 Gramm wogen. Alle drei verfügen mittlerweile über deutlich vernehmbare Stimmen, wovon die Eltern auch aus zahlreichen schlaflosen Nächten wissen: „Wenn der eine satt ist, meldet sich der andere. Danach ist der Dritte dran und dann geht es häufig wieder von vorne los“, erzählt Sandra Nielsen. Sie und ihr Mann sind mittlerweile ein eingespieltes Team und auch die drei Jungen finden allmählich ihren Schlaf-Rhythmus. Herausfordernd bleibt es aber, Milo und Jano auseinanderzuhalten, denn die beiden sind eineiig. Lian hingegen stammt aus einer zweiten Eizelle. „Milo und Jano sind sich schon sehr ähnlich“, berichtet die Mutter.

Was verändert sich durch die Drillinge? „Fast alles“, sagt der stolze Vater Benjamin Nielsen und schmunzelt: „Wir mussten komplett neu planen. Als Erstes haben wir unsere beiden Autos gegen einen Bus eingetauscht und über einen Anbau an unserem Haus denken wir auch nach“.

„Die Geburt von Drillingen kommt natürlich selten vor“, erklärt Dr. Uwe Herwig, Leitender Arzt in der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, das mit jährlich über 3.100 Geburten zu den beliebtesten Geburtszentren Norddeutschlands zählt. „Als Perinatalzentrum Level II sind wir hierfür aber gut gerüstet, wenn ein gewisser Reifegrad der Feten im Mutterleib erreicht ist. Das war hier der Fall.“ Und Anke Janning, Leitende Hebamme ergänzt:  „Eine Geburt ist immer einzigartig, aber die Geburt von Drillingen begleiten zu dürfen ist ein besonders schönes Ereignis.“

Und was sagt der große Bruder Lunis zur neuen Familienkonstellation? „Er ist total stolz und knutscht die drei regelmäßig ab, von Eifersucht also keine Spur“, erzählt die Mutter lachend. Bleibt abschließend nur die Frage, ob die Familienplanung denn jetzt abgeschlossen ist? „Wir freuen uns riesig über unsere vier Jungs! Die Sache mit dem Mädchen hat sich erledigt“, sagen die Eltern einhellig. Aktuell sucht Familie Nielsen eine Tagesmutter, die zu ihnen ins Haus kommen kann. Den Kontakt zur Familie stellt das Albertinen Krankenhaus gerne her.

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