Pressemitteilung: Albertinen-Stiftung feiert 15. Geburtstag mit Benefizkonzert in der Elbphilharmonie Bilanz nach 15 Jahren: Rund acht Millionen Euro für vielfältige Hilfsprojekte

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Die Albertinen-Stiftung hat am gestrigen Abend ihr 15jähriges Bestehen mit einem fulminanten Benefizkonzert im ausverkauften Kleinen Saal der Elbphilharmonie gefeiert: Unter der Leitung von Daniel Zimmermann brachte die Kammersinfonie Hamburg vor einem begeisterten Publikum das Violinkonzert von Ludwig van Beethoven sowie die Italienische Sinfonie von Felix Mendelssohn-Bartholdy zu Gehör. Als Solistin brillierte die 19jährige Geigenvirtuosin Lara Boschkor. In den vergangenen 15 Jahren konnte die Albertinen-Stiftung rund acht Millionen Euro für medizinische und soziale Hilfsprojekte sammeln, zum Beispiel für die „Herzbrücke“, mit der die Albertinen-Stiftung schwer herzkranken Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten lebensrettende Operationen ermöglicht. „Diese großartige Bilanz bewegt mich sehr“, bekannte Prof. Dr. Fokko ter Haseborg, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Albertinen-Stiftung.

Die Albertinen-Stiftung wurde 2004 ins Leben gerufen, um den Einrichtungen des damaligen Albertinen-Diakoniewerks – der heutigen Immanuel Albertinen Diakonie – auch in Zeiten zunehmend knapper Mittel im Gesundheitswesen Projekte medizinischer Nothilfe zu ermöglichen. Ausgestattet mit einem Stiftungskapital von einer Million Euro sollte die neue Stiftung u.a. die Behandlung von Patienten ohne Krankenversicherung ermöglichen und die Arbeit in den Einrichtungen des Albertinen-Diakoniewerks unterstützen. „Das betraf etwa die Anschaffung modernster Medizintechnik, die unseren Patienten zugutekommt“, erklärt ter Haseborg. Allerdings sei von vornherein klar gewesen, dass die Stiftung nur in dem Maße helfen und fördern könne, wie ihr zusätzliche Mittel in Form von Geld-, Sach- und Zeitspenden und sonstigen Zuwendungen zur Verfügung gestellt würde.

Dank der großherzigen Hilfe zahlreicher Spenderinnen und Spender, Vertreterinnen und Vertreter großzügiger Förderstiftungen, aber auch der haupt- und ehrenamtlicher Mitwirkenden aus Ärzteschaft und Pflege sowie Service- und Verwaltung konnten im Laufe der vergangenen 15 Jahre immer neue Angebote ins Leben rufen werden, um Menschen beizustehen. Die Bilanz: Mehr als 240 schwer herzkranken  Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten wurde über die „Herzbrücke“ die Chance auf ein gesundes Leben geschenkt. Über 740 bedürftige Mütter, Kinder und inzwischen auch Väter konnten bei einer „Atempause“ eine Auszeit vom Alltag in Form eines einwöchigen Urlaubs genießen. 25 Patientinnen und Patienten ohne Papiere wurden stationär behandelt. Rund 1.000 Seniorinnen und Senioren aus dem Bezirk Eimsbüttel erhalten Unterstützung durch die Johanna und Fritz Buch-Ambulanz, damit sie länger selbstbestimmt und selbstständig in ihrem Zuhause leben können. Weitere Engagements der Albertinen-Stiftung betrafen etwa die Unterstützung beim Bau des Diakonie-Hospizes Volksdorf oder die Begleitung von Kindern im Albertinen-Elternzentrum. Ter Haseborg: „Für diese großartige Bilanz möchte ich mich bei den vielen Menschen und Institutionen, die hierzu durch ihr finanzielles und anderweitiges Engagement, wie etwa in Form dieses Benefizkonzerts, beigetragen haben, sehr herzlich bedanken.

Insgesamt hat die Albertinen-Stiftung  in den vergangenen 15 Jahren Geldspenden in Höhe von rund acht Mio. EUR erhalten. Am gestrigen Abend kamen durch die Reinerlöse des Benefizkonzerts weitere 6.500 EUR hinzu.

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Das nachfolgende Foto kann für die redaktionelle Berichterstattung kostenfrei verwendet werden.

Der Vorstandsvorsitzende der Albertinen-Stiftung, Prof. Dr. Fokko ter Haseborg, die Geschäftsführerin der Albertinen-Stiftung, Dr. Sabine Pfeifer, Dirigent Daniel Zimmermann (von rechts) mit der Kammersinfonie Hamburg im Kleinen Saal der Elbphilharmonie.

© Marcelo Hernandez

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