• Albertinen Krankenhaus

Das Corona-Virus verbreitet sich weiter, die Infektionszahlen steigen stark an. Gerade ältere Menschen machen sich trotz Impfung Sorge vor den Auswirkungen einer Ansteckung. Dr. Matthias Janneck leitet die Covid-Unit im Albertinen Krankenhaus und erklärt in der „Hamburger Morgenpost“, wie gefährlich das Virus für ältere Menschen ist.

Die Virusvariante Omikron grassiert in Deutschland. Viele Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass sich langfristig jeder Mensch mit dem Virus infiziert haben wird. Gerade ältere Menschen sind trotz Grundimmunisierung oder sogar Booster häufig stark verunsichert.

„Bei älteren Menschen, die weitgehend gesund und geboostert sind, ist das Risiko, ins Krankenhaus aufgenommen zu werden, sehr gering“, sagt der Ärztliche Leiter der Covid-Unit im Albertinen Krankenhaus, Dr. Matthias Janneck, in der „Mopo“. Aufgrund der Impfungen würden trotz Omikron-Welle nur wenige ältere Menschen primär aufgrund einer Corona-Infektion ins Krankenhaus aufgenommen. Schwere Verläufe erlitten vor allem ungeimpfte Patientinnen und Patienten. Wer trotz Booster-Impfung an Corona erkranke, habe in der Regel weitere Grunderkrankungen.

Gerade für ältere Menschen über 60 Jahre sei die Auffrischungsimpfung wichtig, weil ihr Immunsystem oft nur verzögert und schwächer auf die Impfung reagiere. Die Ständige Impfkommission empfiehlt mittlerweile auch eine zweite Booster-Impfung insbesondere für ältere Personen. Was Matthias Janneck davon hält und wie er die mitunter geforderten raschen Rücknahmen der Corona-Maßnahmen sowie die Krankenhauskapazitäten beurteilt, führt der Mediziner in dem Beitrag ebenfalls aus.

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