• Albertinen Haus

Wie können Seniorinnen und Senioren im Umgang mit Internet, Tablets und Smartphones gestärkt werden? Ein Hamburger Modellprojekt unter Koordination des Albertinen Hauses setzt auf Mentorinnen und -mentoren, die älteren Menschen den Weg in das Onlineuniversum erleichtern sollen. Ralf Zastrau, Geschäftsführer des Albertinen Hauses, hat das Programm mit Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank vorgestellt.

Vom Online-Banking über Einkäufe und Buchungen bis hin zum Chat mit den Enkeln: Das Internet kann auch für ältere Menschen eine enorme Erleichterung im Alltag sein. Untersuchungen zeigen jedoch, dass in der Altersgruppe ab 75 Jahren nur rund die Hälfte digitale Geräte nutzt.

Das bundesweit für seine Forschungs- und Kooperationsprojekte in der Altersmedizin bekannte Albertinen Haus ist koordinierende Stelle eines neuen Programms, das mehr ältere Menschen mit digitalen Geräten und Onlinediensten vertraut machen soll. „Die entscheidende Voraussetzung ist nicht, dass man IT-Experte ist, sondern dass man sicher ist im Umgang mit einem Tablet, einem Smartphone im Alltag“, erläutert Ralf Zastrau die Zielsetzung. Dafür werden bis zum Jahresende 100 ehrenamtliche Digitalmentorinnen und -mentoren gesucht, die bei einer eintägigen Schulung auf ihre Aufgabe vorbereitet werden sollen und zudem einen Materialkoffer mit entsprechenden Unterlagen erhalten.

Mehr Selbstständigkeit ermöglichen

Älteren Menschen soll das Programm insbesondere gleichberechtigte Teilhabe und mehr Selbstständigkeit ermöglichen. Gemeinsam mit der für Digitalisierung zuständigen Hamburger Zweiten Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank und Karin Rogalski-Beeckbei, Vorsitzende des Landes-Seniorenbeirats Hamburg, hat Ralf Zastrau das Projekt bei der Landespressekonferenz Hamburg vorgestellt und diskutiert.

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