• Ev. Amalie Sieveking Krankenhaus

Ein plötzlich geschwollenes Bein kann ein Alarmzeichen sein – zum Beispiel für eine Thrombose. Im Ernstfall führt der Blutstau zu einer lebensgefährlichen Lungenembolie. „Es können aber auch ganz andere Ursachen dahinterstecken, deren Behandlung nicht notfallmäßig erforderlich ist“, erklärt Dr. Hanns Bredereke-Wiedling, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme im Ev. Amalie Sieveking Krankenhaus in Hamburg-Volksdorf. Er verrät, wie Patienten schnell Klarheit erhalten.

Täglich kommen nach Angaben des Chefarztes besorgte Patienten mit geschwollenen Beinen in die Notaufnahme des Krankenhauses. Bei den meisten gibt Bredereke-Wiedling aber Entwarnung: „Häufigere Diagnosen sind Folgen von Sportverletzungen, Kniegelenkerkrankungen oder Gelenkentzündungen, die dann durch einen Orthopäden weiter behandelt werden müssen.“ Weitere Gründe für angeschwollene Beine seien Vorerkrankungen wie Herz- und Nierenschwäche oder Probleme mit dem Lymphabfluss, die ebenfalls dann wieder an den Haus- oder Facharzt zurückverwiesen werden.

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