• Immanuel Albertinen Diakonie

Jedes Jahr im Frühling, wenn die Natur zu neuem Leben erwacht – Knospen und Blumen aufbrechen, Vögel ihr Lied anstimmen und Sonnenstrahlen das Gesicht wärmen – feiern wir Ostern.

Ostern ist ein Fest des Lebens, der Hoffnung, des Neubeginns.

Dieses Hoffnungszeichen erleben am Ostermorgen auch die Frauen an Jesu Grab. Ein Gottesbote sagt ihnen „Habt keine Angst! Jesus ist auferstanden“, das Leben ist stärker als der Tod. Diese alte Geschichte hat für mich Kraft, sie rührt mich an und wirkt in mein Leben hinein. Das erlebe ich konkret, wo Menschen neu Vertrauen fassen und nach schweren Erfahrungen oder gar Verlusten wieder langsam ins Leben gehen. Das begegnet mir, wo Menschen sich nach einer Trennung wieder lebendig fühlen oder nach einer überstandenen Krankheit neuen Mut haben und wieder aufstehen.

Die Natur macht es uns vor.

Es gab Tage in diesem Januar, da konnte ich mir nicht vorstellen, dass die Knospen aufspringen, Krokusse im Vorgarten blühen und die Vögel zwitschern werden. Und dann geschieht das Wunder: Der Frühling ist da. Es passiert einfach. Ich kann dieses Wunder, das sich auch dieses Jahr ereignet, weder beschleunigen noch aufhalten.

Das Leben erwacht neu.

Der Frühling ist da, auch wenn es wieder höhere Corona-Infektionszahlen gibt. Ich freue mich über die warme Sonne auf meinem Gesicht, das Rotkehlchen, das singt und die Blumen auf meinem Balkon. Kleine Zeichen im Alltag, die mich spüren lassen, dass ich lebendig bin.

Frohe Ostern!

Ein Beitrag von Pastorin Corinna Schmidt

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