• Immanuel Albertinen Diakonie

Albertine Assor hat am 1. Mai 1907 mit der Gründung des Diakonissenvereins Siloah den Grundstein für das spätere Albertinen Diakoniewerk gelegt. Beim Albertinen-Jahresfest wurden mit einem Festgottesdienst, Ehrungen und einer Podiumsdiskussion der Anfänge gedacht sowie Gegenwart und Zukunft erörtert. Pastor Thorsten Graff betonte das Engagement ganz unterschiedlicher Frauen und Männer in den Einrichtungen der heutigen Immanuel Albertinen Diakonie für andere Menschen.

Im Jahr 2019 fusionierte die Albertinen Diakonie gemeinsam mit der Immanuel Diakonie zur Immanuel Albertinen Diakonie. Das traditionelle Albertinen-Jahresfest mit einem Festgottesdienst am ersten Sonntag im Mai erinnert an die Anfänge der von Albertine Assor gegründeten Albertinen Diakonie. Der Gottesdienst wurde gemeinsam mit der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde in Hamburg-Schnelsen sowie dem Albertinen Konvent gefeiert - das erste Mal seit drei Jahren in Präsenz. Es war ein Gottesdienst voller geistlicher Impulse und viel Musik. Im Anschluss blieb Zeit für die lange so schmerzlich vermisste persönliche Begegnung auf dem Kirchenvorplatz bei sonnigem Wetter.

Engagement und Haltung

Matthias Scheller, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung, verwies in seinem Grußwort auf den furchtbaren Krieg in Europa, der inmitten der Corona-Krise eine weitere Zeitenwende bedeute. Sowohl Albertinen wie auch Immanuel seien mit einem klaren diakonischen Kompass aus früheren Zeitenwenden gestärkt hervorgegangen. Ausdrücklich dankte Scheller im Namen aller Geschäftsführenden und des Aufsichtsrates den Mitarbeitenden für Ihr Engagement und Ihre Haltung gegenüber den Immanuel Albertinen anvertrauten Menschen. Namentlich hob Scheller die anwesende langjährige Stationsleitung Amrei Mascher hervor, die 42 Jahre im Dienste des Albertinen Krankenhauses gestanden hatte. Ebenfalls hatte Hans-Hermann Schlüter als Hygienefachkraft über 35 Jahre viel Gutes im Albertinen Krankenhaus bewirkt.  

"Dich schickt der Himmel"

Die Predigt hielt Pastor Thorsten Graff aus der Leitung des Konzernbereichs Seelsorge-Theologie-Ethik. Er griff darin das Jahresthema des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland "Dich schickt der Himmel" (Johannes 21,15-19) auf und machte deutlich, dass dieser Ausspruch den Mitarbeitenden in Krankenhäusern, Senioren- und Betreuungs- und weiteren Einrichtungen vielfach begegne - egal, ob sie dem christlichen Glauben verbunden seien oder nicht. Graff betonte, dass wir glücklich und dankbar dafür sein könnten, dass sich in unseren Einrichtungen so viele unterschiedliche Frauen und Männer so kompetent für andere Menschen engagierten.

Ehrungen, Podiumsdiskussion und Musik

Käte Petersen, Vorstandsmitglied im Albertinen Konvent, übernahm es, langjährige Mitglieder im ehemaligen Trägerverein des Albertinen Diakoniewerks zu ehren, darunter die anwesenden Jubilare Ursel Lichtenauer (50 Jahre Mitgliedschaft) und Armin Tatzig (40 Jahre Mitgliedschaft).

In einem "Spotlight" diskutierten Dr. Frauke Ishorst, Referentin des Fachbereichs Ethik, und Dr. Michael Musolf, Chefarzt der geriatrischen Klinik im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus und Vorsitzender der Albertine Assor Stiftung, mit den Pastoren Manfred Ewald und Thorsten Graff praktische Fragen von gelebter Diakonie im Krankenhaus.  

Kunstvoll umrahmt wurde der Gottesdienst von Professor Fokko ter Haseborg, Vorsitzender der Albertinen-Stiftung, an der Orgel, dem Albertinen Mitarbeiter Gospelchor unter der Leitung von Sören Schröder sowie einer Band aus Mitgliedern verschiedener Hamburger Gemeinden.

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