Die Albertinen-Stiftung fördert die Arbeit der Albertinen-Frauenkliniken und der Albertinen-Kindertagesstätten. Wir unterstützen die Arbeit von Hebammen, Pflegekräften, Ärztinnen und Ärzten, Erzieherinnen und Erziehern, wenn Eltern oder Kinder besondere Aufmerksamkeit und Hilfe benötigen. Einen besonderen Schwerpunkt legen wir dabei auf drei Projektsäulen:

  • die "Familienlotsin", die Familien in Not rund um die Geburt im Albertinen Geburtszentrum berät und betreut,
  • das Projekt "Sorgende Nachbarschaft", mit dem wir junge Familien im Hamburger Nordwesten begleiten, die Unterstützung beim Meistern des Alltags benötigen,
  • die "Atempause", mit der wir bedürftigen Familien eine Woche Bildung und Erholung ermöglichen.

Familienlotsin

Mit Hilfe von Freunden und Förderern sammelt die Albertinen-Stiftung Spenden für die Orientierungsangebote der „Familienlotsin“ und organisiert Hilfen für Familien, die nach einer Schwangerschaft oder der Geburt eines Kindes in Not geraten.

Diesen Familien konnte die „Familienlotsin“ helfen

  • Eine Jugendliche erschien mit ihren Eltern in der Notaufnahme des Albertinen Krankenhauses, weil sie über starke Bauchschmerzen klagte. Wie sich zum Erstaunen der Eltern herausstellte, war das Mädchen schwanger und stand kurz vor der Geburt. Die „Familienlotsin“ kümmerte sich darum, dass die junge Mutter mit ihrem Kind eine neue Wohnung fand und die nötigen Hilfen bekam, um ihre Schulausbildung beenden zu können.
  • Eine Frau hatte lange vergeblich auf ein Kind gehofft. Als dann endlich der ersehnte Nachwuchs zur Welt kam, war die Freude trotzdem getrübt: Wegen einer schweren postnatalen Depression lehnte die Frau ihr Kind ab. Erst mit psychologischer Hilfe – vermittelt durch die Familienlotsin – konnte die Mutter eine Beziehung zu dem Kind aufbauen.
  • Eine Flüchtlingsfamilie lebte erst seit kurzem in Deutschland. Die Familienlotsin unterstützte die Familie mit Hilfe eines Dolmetschers dabei, Fragen zu klären und die nötigen Schritte rund um die Geburt ihres Kindes zu organisieren.
Ein starkes Team für junge Familien in Not: Familienlotsin Urte Brandt (rechts) und Dagmar Breski, Fachkraft für Frühe Hilfen.

Kontakt

Werdende Mütter, die im Albertinen Geburtszentrum entbinden und die Hilfe der "Familienlotsin" in Anspruch nehmen möchten, können sich auch direkt an Frau Dagmar Breski wenden, per Telefon (040 55 88-2716) oder per E-Mail.

Sorgende Nachbarschaft

Seit Herbst 2020 hat die Albertinen-Stiftung ein neues Projekt im Bereich „Familien fördern“ aufgebaut: Mit „Sorgende Nachbarschaft“ unterstützt die Stiftung junge Familien im Hamburger Nordwesten, die aus verschiedensten Gründen Hilfe im Alltag benötigen. Unsere Projektleiterin hilft zum Beispiel beim Ausfüllen von Anträgen, unterstützt und vermittelt geeignete Hilfen bei Überforderung, beispielsweise mit Kleinkindern oder bei der Bewerbung für einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz u.ä., und stellt ganz niedrigschwellig den Kontakt zu Behörden und anderen sozialen Trägern her. Diese Begleitung ist für die Familien kostenlos und wird ausschließlich durch Spenden finanziert.

Bei "Sorgende Nachbarschaft" sind junge Familien im Hamburger Nordwesten in guten Händen.

Kontakt

Ansprechpartnerin für Familien aus dem Hamburger Nordwesten, die sich im Rahmen von "Sorgende Nachbarschaft" beraten lassen möchten, ist Frau Nathalie Nadjmi (Tel. 0151 6109 1314 oder E-Mail).

Atempause

Außerdem ermöglicht die Albertinen-Stiftung (in Zusammenarbeit mit dem Evangelisch-Freikirchlichen Sozialwerk in Norddeutschland e.V.) „Atempause“-Wochen für bedürftige Alleinerziehende und Familien mit ihren Kindern aus Hamburg und Umgebung. Diese Familien können es sich oft nicht leisten, sich etwas Entspannung zu gönnen. Bei der „Atempause“ kommen sie zur Ruhe, genießen die gemeinsame Zeit und entdecken bei Ausflügen, kreativen Kursen, Sport und Spiel neue Talente, die ihr Selbstbewusstsein stärken. Es entstehen Freundschaften und soziale Kontakte, die die Teilnehmenden nachhaltig in ihrem Alltag unterstützen.

So segensreich wirkt zum Beispiel die „Atempause“

  • Ein sehr schüchterner Junge traute sich, vor der ganzen Gruppe das Programm des nächsten Tages vorzulesen.
  • Unsere Begleiterinnen halfen einem Mädchen mit viel Feingefühl und therapeutischem Geschick, seine große Angst vor Hunden zu überwinden.
  • Ein Junge freute sich, dass er bei Schulbeginn zum ersten Mal erzählen konnte, dass er endlich auch einmal in den Ferien gewesen war – so musste er sich nicht mehr ausgegrenzt fühlen.
Der Natur ganz nah kommen Kinder und Eltern bei der "Atempause".

Kontakt

Familien aus Hamburg und Umgebung, deren Kinder zwischen vier und zehn Jahren alt sind und die an einer "Atempause" teilnehmen möchten, melden sich bitte bei Frau Dr. Dorothee Unterfrauner (Tel. 040 55 88-2836 oder E-Mail).

noa4 stellt die "Atempause" vor

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Der Norderstedter Sender berichtet über die "Atempause", ein Bildungs- und Erholungsangebot für alleinerziehende Mütter und ihre Kinder aus dem Raum Hamburg.

Spendenbeispiele

  • 30 Euro finanzieren eine Beratungsstunde für junge Familien im Projekt "Sorgende Nachbarschaft".
  • 150 Euro kosten Unterkunft und Verpflegung für ein Kind pro "Atempause"-Woche.
  • 500 Euro sind nötig, um 20 Stunden Beratung und Unterstützung für Familien in Not durch die "Familienlotsin" zu bezahlen.

So können Sie helfen

Wir freuen uns, wenn Sie unser Projekt "Familien fördern", die "Atempause" oder die "Familienlotsin" mit einer Spende unterstützen möchten. Nutzen Sie dafür gern unser Online-Spendenformular, oder überweisen Sie Ihre Spende an:

Kontoinhaber: Albertinen-Stiftung
Kreditinstitut: Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE27 2512 0510 5588 0558 80
BIC:   BFS WDE 33 HAN

Stichworte:

  • Familien fördern
  • Familienlotsin
  • Sorgende Nachbarschaft
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Gern senden wir Ihnen eine Spendenbescheinigung – bitte geben Sie dafür im Verwendungszweck Ihre Adresse an. Vielen Dank!

Wenn Sie mehr über unser Projekt "Familien fördern" erfahren möchten, sprechen Sie uns gern an.