Für Sie da – nun wieder im Büro

Liebe Spenderinnen und Spender, liebe Freunde und Förderer,

langsam kehrt in der Albertinen-Stiftung wieder der Alltag ein. Nach sieben Wochen im Home Office arbeiten wir seit Anfang Mai wieder in unseren Büros im Albertinen Krankenhaus. Spendenbescheinigungen und weitere Post können wir nun also wieder wie gewohnt versenden.

Auch telefonisch und per E-Mail sind für Sie jederzeit erreichbar:

  • Dr. Sabine Pfeifer, Geschäftsführerin, Tel. 040/5588-2348, E-Mail
  • Dr. Dorothee Unterfrauner, Fundraising-Referentin, Tel. 040/5588-2836, E-Mail

Melden Sie sich gern bei uns, wenn Sie Fragen zu einer Spende oder andere Anliegen haben. Der Vorstand und der Stiftungsrat sind digital in unseren Arbeitsalltag eingebunden, so dass wir weiterhin entscheidungs- und handlungsfähig sind. Allerdings beeinträchtigen die Beschränkungen im Zuge der Corona-Krise natürlich auch unsere Projektarbeit, die dadurch teilweise nicht oder nicht im normalen Umfang stattfinden kann (weitere Informationen finden Sie hier).

Trotzdem planen wir natürlich schon viele Aktivitäten für die Zeit nach der schlimmsten Krise, so dass wir uns freuen, wenn Sie uns auch in diesen schwierigen Zeiten mit einer Spende unterstützen. Nutzen Sie dazu gern das Spendenformular auf unserer Website. Herzlichen Dank im Voraus für Ihren treuen Beistand!

Wir wünschen Ihnen von Herzen, dass Sie die Corona-Krise unbeschadet überstehen. Alles Gute und viel Kraft – bleiben Sie gesund!

Ihre
Dr. Sabine Pfeifer und Dr. Dorothee Unterfrauner

Auch in der Corona-Krise jederzeit für Sie da: Dr. Sabine Pfeifer (links), Geschäftsführerin der Albertinen-Stiftung), und Dr. Dorothee Unterfrauner, Fundraising-Referentin.

Die Albertinen-Stiftung in Zeiten von Corona

Die Corona-Krise hat auch auf die Arbeit der Albertinen-Stiftung großen Einfluss. Besonders beschäftigt uns dabei im Moment die Frage, wie wir den Kolleginnen und Kollegen in den Hamburger Einrichtungen der Immanuel Albertinen Diakonie im Kampf gegen Corona beistehen können. Bei der Beschaffung medizintechnischer Geräte legen wir deshalb den Fokus auf solche Geräte, die im Kampf gegen das Coronavirus wichtig sind, bspw. im Bereich der Beatmung oder Diagnostik.

Außerdem möchten wir unsere Mitarbeitenden in diesen schwierigen Zeiten für ihre Arbeit stärken, indem wir die Lieferung von warmen Mahlzeiten, Obst und Schutzausrüstung sowie andere Hilfen ermöglichen. Hier freuen wir uns besonders über die Unterstützung von Spenderinnen und Spendern – gern direkt über unser Online-Spendenformular (Stichwort: Albertinen-Helden) oder per GiroCode (rechts).

Darüber hinaus müssen wir aufgrund der anhaltenden Corona-Krise einige Pläne ändern und Termine verschieben. Da uns dazu bereits einige Rückfragen erreichten, geben wir Ihnen hier gern einen Überblick (Stand: 1.9.2020), den wir je nach Lage aktualisieren werden:

Mitarbeitende des Albertinen Krankenhauses konnten sich am 3. April über leckere Suppen freuen – dank der Hilfsaktion "Kochen für Helden" und vermittelt durch die Albertinen-Stiftung. Foto: Anne Behm/ Klippkroog
Sparen Sie sich das Abtippen des Überweisungsträgers und nutzen Sie diesen GiroCode mit Ihrem Smartphone und Ihrer Banking-App (auch an vielen Bankautomaten mit Überweisungsfunktion ist der Code schon nutzbar). Sie müssen dann im Überweisungsformular nur noch einen Betrag Ihrer Wahl einsetzen. Vielen Dank!

Herzbrücke

Normalerweise hätten wir jetzt gerade eine Kindergruppe aus Afghanistan willkommen geheißen, aufgrund von Corona war dies leider nicht möglich.

Umso glücklicher sind wir, dass in unserem Auftrag derzeit noch Kinder am French Medical Institute in Kabul operiert werden können. So können wir den Kindern helfen, deren Behandlung keinen Aufschub duldet. Dafür (und natürlich auch zur Vorbereitung einer hoffentlich bald wieder möglichen Herzbrücke-Aktion in Hamburg) freuen wir uns weiterhin über Spenden.

Die dreijährige Bibi Khalida hat dank der Herzoperation im French Medical Institute vor wenigen Wochen die Chance auf ein gesundes Leben geschenkt bekommen.

Familien fördern

Für die Sommer- und Herbstferien sind insgesamt drei „Atempause“-Wochen für bedürftige Hamburger Familien geplant. Zwei „Atempausen“ konnten im Juli bereits erfolgreich stattfinden, unter Berücksichtigung eines umfangreichen Hygienekonzeptes. Nach aktuellem Stand soll auch die Woche in den Herbstferien, die bereits ausgebucht ist, durchgeführt werden. Interessierte für das kommende Jahr können sich gern bei Dr. Dorothee Unterfrauner melden (Telefon: 040 5588-2836 oder E-Mail).

Unsere „Familienlotsin“ ist zusammen mit ihrer Teamkollegin aus den Frühen Hilfen weiterhin im Albertinen Geburtszentrum im Einsatz, unter Einhaltung der gebotenen Vorsichtsmaßnahmen. Werdende Eltern, die rund um die Geburt in Schwierigkeiten geraten, haben also auch in diesen Tagen kompetente Ansprechpartnerinnen, die ihnen die nötigen Hilfen vermitteln können, damit ihre Kinder gut ins Leben starten.

Das neue Projekt „Sorgende Nachbarschaft“ ist Anfang September gestartet. Junge Familien in Schnelsen erhalten hier in verschiedensten Situationen Beratung und Beistand, zum Beispiel bei der Beantragung sozialer Leistungen oder beim Übergang der Kinder von der Kita zur Schule.

Auch für die Atempause, die Familienlotsin und „Sorgende Nachbarschaft“ sind Spenden willkommen.

Medizin für Menschen ohne Papiere

Geplante Eingriffe werden nach Möglichkeit verschoben, solange keine besondere Dringlichkeit vorliegt. Anfragen durch ambulante Einrichtungen, die Patientinnen und Patienten an uns weiterverweisen möchten, sind aber weiter möglich (Kontakt: Dr. Sabine Pfeifer, Telefon 040 5588-2348 oder E-Mail).

Die Reha-Maßnahme der jungen Georgierin Zoia, die an Spina bifida leidet, musste leider wegen der Corona-Krise verschoben werden. Glücklicherweise sind Zoia und ihre Familie bisher von Corona verschont geblieben, so dass wir sehr hoffen, dass wir Zoia baldmöglichst doch nach Deutschland holen können, sobald internationale Reisen wieder möglich sind. Spenden – gern auch über unsere Website – sind währenddessen weiterhin willkommen, um Hilfsmittel, z.B. einen Rollstuhl oder orthopädische Schuhe, zu besorgen, die Zoia künftig den Alltag erleichtern.

Palliativ begleiten

Die spendenfinanzierte, zusätzliche Bewegungstherapie am Bett auf der Palliativstation im Albertinen Krankenhaus konnte erfreulicherweise Anfang Juli wieder aufgenommen werden, unter Berücksichtigung der Hygieneregeln des Krankenhauses. Anschaffungen zum Wohle der Patientinnen und Patienten sind ebenso weiter möglich. So haben wir zuletzt Dekoration (Foto) für die Palliativstation besorgt und einen CD-Player finanziert, damit die Palliativpatientinnen und -patienten in ihren letzten Lebenstagen ihre Lieblingsmusik hören können. Sehr willkommen wären derzeit Nackenstützkissen, damit die i.d.R. bettlägerigen Patienten komfortabler liegen können. Dafür freuen wir uns über Spenden.

Frisches Grün sorgt für ein Wohlgefühl auf der Palliativstation im Albertinen Krankenhaus.

Gut begleitet altern

Zwei Betreuungskräfte, deren Stellen spendenfinanziert sind, verstärken auch jetzt die Pflege-Teams im Max Herz Haus und im Albertinen Haus. Daneben planen wir diverse Anschaffungen, z.B. besondere Wellness-Sessel, bei denen wir uns über die Unterstützung von Freunden und Förderern freuen würden – gern direkt per Online-Spende.

Die Johanna und Fritz Buch-Ambulanz im Albertinen Haus ist wegen Corona leider immer noch geschlossen. Dafür erreichte uns kürzlich die schöne Nachricht, dass ihre Finanzierung weiterhin gesichert ist.

Heimat geben

Gerade Menschen, die vor Tod und Verfolgung geflohen sind, laufen Gefahr, dass überwunden geglaubte Traumata in der Corona-Krise wieder aufbrechen. Unsere Projektleiterin Susanne Graeper unterstützt daher die geflüchteten Christen, die sie im Projekt „Heimat geben“ betreut, weiterhin vor allem auf digitalem Wege, teilweise aber auch wieder in Einzelberatungen von Angesicht zu Angesicht. Auch hierfür sind Spenden herzlich willkommen.

Bei all unseren Projekten freuen wir uns über Ihre Unterstützung. Nutzen Sie dafür gern unser Online-Spendenformular. Wenn Sie darüber hinaus noch Fragen zu unserer Arbeit haben, melden Sie sich gern jederzeit bei uns:

  • Dr. Sabine Pfeifer, Geschäftsführerin, Tel. 040 5588-2348 oder E-Mail
  • Dr. Dorothee Unterfrauner, Fundraising, Tel. 040 5588-2836 oder E-Mail

Herzlichen Dank für Ihren Beistand auch in diesen schwierigen Tagen. Alles Gute für Sie und Ihre Lieben – bleiben Sie gesund!

Mit heilem Herzen nach Hause

Für sieben Herzbrücke-Kinder hieß es nun Abschied nehmen: Nach gut zweieinhalb Monaten in Hamburg kehrten sie Ende Januar 2020 in ihre Heimat Afghanistan zurück – mit vielen schönen Erinnerungen und Geschenken im Gepäck und einem gesunden Herzen in ihrer Brust.

Vor dem Abflug vom Flughafen Hamburg flossen auf beiden Seiten viele Tränen, denn die Kinder hatten sich rund um ihre lebensrettenden Herzoperationen sehr gut in ihren Gastfamilien eingelebt und viele neue Freunde gefunden. Gemildert wurde der Abschiedsschmerz aber durch die Vorfreude, endlich wieder die eigenen Eltern und Geschwister wiederzusehen.

Insgesamt konnten sich 2019 22 Kinder über das große Glück freuen, durch einen Eingriff in Hamburg von ihren schweren Herzerkrankungen geheilt zu werden. Die Herzbrücke ermöglichte darüber hinaus im vergangenen Jahr fast 100 Kindern die dringend nötige Behandlung vor Ort am French Medical Institute in Kabul.

Die aktuelle Dankebroschüre können Sie hier herunterladen.

Wir freuen uns, dass viele Freunde und Förderer diesen Kindern mit einer großzügigen Spende den Weg zur Heilung geebnet haben – dafür danken wir Ihnen allen sehr!

Musikgenuss für gesunde Kinderherzen

Justus Frantz und sein Sohn Jujuscha Frantz am Flügel haben ebenso wie „Canadian Brass“ im Benefizkonzert am 13. Januar in der  Hamburger Hauptkirche St. Michaelis zugunsten der Albertinen-Stiftung rund 600 Zuhörerinnen und Zuhörer begeistert. Der renommierte Pianist und Dirigent, sein 14-jähriger Sohn und das weltweit gefeierte Bläserensemble engagierten sich ohne Gage für das Projekt „Herzbrücke“, mit dem die Albertinen-Stiftung schwer herzkranken Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten eine lebensrettende Behandlung in Hamburg und Kabul ermöglicht. Der Albertinen-Mitarbeiter-Gospelchor unter der Leitung von Niels Schröder eröffnete das Konzert mit stimmungsvollen Balladen.  

Rund 15.000 Euro Reinerlös aus Benefizkonzert

Unter den Gästen waren auch Birgit Schnieber-Jastram, Bürgermeisterin a.D. und Schirmherrin der Albertinen-Stiftung, der Vorstandsvorsitzende der Albertinen-Stiftung, Prof. Dr. Fokko ter Haseborg, der Geschäftsführer der Immanuel Albertinen Diakonie, Matthias Scheller, sowie Prof. Dr. Friedrich-Christian Rieß, Chairman des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums, Chefarzt der Herzchirurgie im Albertinen Krankenhaus und medizinischer Leiter der Herzbrücke. Der Abend wurde moderiert von dem bekannten Fernsehjournalisten Tim Berendonk. Das Benefizkonzert erbrachte rund 15.000 EUR Reinerlös für die weitere Arbeit des Projektes.

Alberto Correia: Gelebte Völkerverständigung

Alberto da Silva Correia, Pflegedirektor im Albertinen Krankenhaus / Albertinen Haus und langjährig ehrenamtlich für die „Herzbrücke“ engagiert, berichtete im Interview mit Tim Berendonk von den besonderen Herausforderungen, aber auch besonderen Glücksmomenten, bei der Begleitung der Kinder auf ihrem Flug nach Hamburg und zurück nach Kabul: „Die Eltern geben ihre kranken Kinder in die Hände völlig fremder Menschen in einer komplett anderen Kultur. Auf dem Flug nach Hamburg geht es vor allem darum, den Abschiedsschmerz der Kinder und die vorhandenen Ängste zu lindern. Zurück in Kabul ist es für mich ist jedes Mal der ergreifendste Moment, wenn die nunmehr gesunden Kinder nach ihrer Behandlung in Hamburg von ihren Eltern liebevoll in die Arme geschlossen werden. Gerade in diesen Zeiten ist dieses Projekt als gelebte Völkerverständigung von großer Bedeutung“.

Prof. ter Haseborg: Dank an Künstler und Spenderinnen und Spender

Prof. Dr. Fokko ter Haseborg, Vorstandsvorsitzender der Albertinen-Stiftung, freut sich darüber, dass auch das fünfte Benefizkonzert zugunsten der Herzbrücke im Michel so viel Zuspruch gefunden hat:  „Die Herzbrücke hilft herzkranken Kindern, sie baut aber zugleich auch eine Brücke der Herzen zwischen verschiedenen Menschen und Kulturen. Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern, ohne die dieses Projekt nicht möglich wäre! Mein besonderer Dank gilt den Künstlern, die pro bono aufgetreten sind und uns einen unvergesslichen Abend bereitet haben. Frau Bärbel Münster danke ich für die Ausrichtung des bereits fünften so hochkarätigen Benefiztskonzerts für die Herzbrücke!“

Mitglieder des Vorstands, Stiftungsrates und der Geschäftsführung der Albertinen-Stiftung sowie Mitarbeitende der Herzbrücke freuten sich über den Auftritt von Canadian Brass und Justus&Jujuscha Frantz beim Benefizkonzert in St. Michaelis.
Pianist und Dirigent Justus Frantz spielte vierhändig am Steinway-Flügel mit seinem Sohn Justus Konstantin "Jujuscha" Frantz.
Besten Musikgenuss gab es auch dank den Blasinstrument-Virtuosen von Canadian Brass.
Alberto da Silva Correia, Pflegedirektor im Albertinen Krankenhaus und langjähriger Herzbrücke-Mitarbeiter, gab im Interview mit Moderator Tim Berendonk tiefe Einblicke in das Hilfsprojekt zugunsten herzkranker Kinder.
Prof. Dr. Fokko ter Haseborg, Vorstandsvorsitzender der Albertinen-Stiftung, dankte insbesondere Veranstalterin Bärbel Münster für ihren großen Einsatz beim nunmehr 5. Herzbrücke-Benefizkonzert unter ihrer Federführung.

Wir trauern um Prof. Dr. Wilhelm Nölling

Prof. Dr. Wilhelm Nölling, Stiftungsratsmitglied der ersten Stunde bei der Albertinen-Stiftung, ist am 21. November 2019 im Alter von 86 Jahren verstorben. Prof. Nölling prägte die Arbeit der Albertinen-Stiftung über viele Jahre. Wir trauern mit seiner Familie und werden ihn im ehrenden Andenken behalten.

Besonderes Auszeichnung für Herzbrücke-Film

Regisseur Andreas Kuno Richter wurde am Wochenende mit dem Journalistenpreis "Pro Ehrenamt – Hermann Wilhelm Thywissen-Preis" für die Dokumentation "Herzbrücke – Kinderretter zwischen Hamburg und Kabul" ausgezeichnet.

Der Preis, der alle zwei, bzw. drei Jahre vom Rhein-Kreis Neuss vergeben wird, ehrt damit nach eigenen Angaben "herausragende journalistische Leistungen und Beiträge, die sich auf vorbildliche Weise mit dem Thema Ehrenamt in der Gesellschaft auseinandersetzen".
 
Der Film aus dem Jahr 2017 erzählt die Geschichte von Husnia und Aisha aus Afghanistan. Beide Mädchen kamen mit einem schweren Herzfehler auf die Welt. Ein Todesurteil für die Kinder, denn im Land am Hindukusch gibt es keine ausreichende medizinische Versorgung. Die Rettung für Husnia und Aisha ist eine OP in Deutschland. Das Projekt heißt: Herzbrücke. Durch die Hamburger Albertinen-Stiftung konnten seit 2005 mehr als 250 afghanische Kinder in Deutschland und Kabul behandelt werden. Während der Behandlung nehmen Gastfamilien die Kinder in Hamburg auf.
 
Laudator Dr. Helmut Reitze, ehemaliger Intendant Hessischer Rundfunk und Moderator des ZDF-heute journals: "Andreas Kuno Richter erzählt Geschichten von Menschen in Not, von Menschen, die helfen, von ihrem Glück, ihren Ängsten und von ihren Wünschen und Hoffnungen. Ich muss bekennen: er hat mich mehrfach zu Tränen gerührt. Andreas Kuno Richter gelang ein großartiger Film. Weil er nah dran war an den Menschen. Man sieht dem Film den Riesenaufwand an, den er getrieben hat. Nur so gelingt es einem Journalisten, Vertrauen zu schaffen bei denen, die er porträtiert. Nur so können wir Szenen purer Hilfsbereitschaft der Familien und auch die Freude der langsam genesenden Kinder sehen."
 
Wir freuen uns mit der Produktionsfirma EIKON Nord sehr über die Würdigung und danken vor allem den vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Freunden und Förderern der Herzbrücke für ihr großes Engagement!

"Herzbrücke – Kinderretter zwischen Hamburg und Kabul": Film ansehen »

Endlich gesund dank der „Herzbrücke“

Sie haben es geschafft: Für neun afghanische Kinder beginnt nun ein neues Leben. Vor zwei Monaten waren sie nach Hamburg gekommen, um sich hier einer lebensrettenden Operation zu unterziehen. Anschließend durften sie sich bei ihren Gastfamilien erholen, Hamburg entdecken und vor allem viele Aktivitäten ausprobieren, die ihnen bis dahin aufgrund ihrer schweren Krankheit verwehrt geblieben waren.

Anfang November hieß es dann Abschied nehmen: Begleitet von Alberto Correia (Pflegedirektor, Albertinen Krankenhaus), Krankenschwester Christin Barczewski und Dolmetscher Rohullah Taher kehrte die Gruppe in ihre Heimat zurück, wo die Kinder von ihren glücklichen Eltern und Geschwistern in Empfang genommen wurden.

Wir danken allen Freunden und Förderern, die diesen neun Kindern mit ihrer Spende und Unterstützung die Chance auf ein neues Leben geschenkt haben!

Köstliches Dankeschön für großen Einsatz

Eine Überraschung mit Biss hatte die Albertinen-Stiftung Ende September für alle Mitarbeitenden der Immanuel Albertinen Diakonie in Hamburg vorbereitet: Zum 15. Geburtstag der Stiftung gab es an je einem Tag im Ev. Amalie Sieveking Krankenhaus, Albertinen Krankenhaus und Albertinen Haus schmackhafte Burger der Marke Jim Block – bezahlt von der Albertinen-Stiftung und somit kostenlos für die Mitarbeitenden.

Mitarbeiter von Jim Block und der Albertinen-Services Hamburg ASH GmbH arbeiteten Hand in Hand, gemeinsam mit Dr. Sabine Pfeifer, Geschäftsführerin der Albertinen-Stiftung, um der großen Nachfrage gerecht zu werden. Insgesamt gingen an den drei Aktionstagen fast 1.500 frisch zubereitete Burger über den Tresen, davon gut ein Fünftel fleischlose Veggie-Burger. Die Mitarbeitenden waren mehr als begeistert, lobten die tolle Qualität der Burger und freuten sich über die entgegengebrachte Wertschätzung für ihre Arbeit.

Wir danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern, insbesondere dem Küchenteam der Albertinen-Services Hamburg ASH GmbH und den Mitarbeitenden der Firma Block House, die diese schöne Aktion ermöglicht haben!

Dr. Sabine Pfeifer (links), Geschäftsführerin der Albertinen-Stiftung, half mit beim Zubereiten der Burger, zusammen mit Kollegen der Albertinen-Services Hamburg ASH GmbH...
... und mit Mitarbeitenden der Firma Block House.
Auch Matthias Scheller, Geschäftsführer der Immanuel Albertinen Diakonie, kam zur Burger-Kostprobe vorbei.
Insgesamt gingen fast 1.500 Jim Block-Burger über den Tresen.

Hochkarätige Klänge zum 15. Geburtstag

Die Albertinen-Stiftung hat am 9. September ihr 15-jähriges Bestehen mit einem fulminanten Benefizkonzert im ausverkauften Kleinen Saal der Elbphilharmonie gefeiert. Unter der Leitung von Daniel Zimmermann brachte die Kammersinfonie Hamburg vor einem begeisterten Publikum das Violinkonzert von Ludwig van Beethoven sowie die Italienische Sinfonie von Felix Mendelssohn Bartholdy zu Gehör. Als Solistin brillierte die 19-jährige Geigenvirtuosin Lara Boschkor. Für ihre großartige Leistung bekamen die Musikerinnen und Musiker tosenden Applaus, und für Daniel Zimmermann und Lara Boschkor gab es sommerlich bunte Blumensträuße, die der Blumenhandel Blütezeit Rugenbergen aus Bönningstedt gespendet hatte.

Der Erlös des Konzerts in Höhe von 6.000 Euro kommt der Arbeit der Albertinen-Stiftung zugute. Die Stiftung wurde 2004 ins Leben gerufen, um den Einrichtungen des damaligen Albertinen-Diakoniewerks – der heutigen Immanuel Albertinen Diakonie – auch in Zeiten zunehmend knapper Mittel im Gesundheitswesen Projekte medizinischer Nothilfe zu ermöglichen. Ausgestattet mit einem Stiftungskapital von einer Million Euro sollte die neue Stiftung u.a. die Behandlung von Patienten ohne Krankenversicherung ermöglichen und die Arbeit in den Einrichtungen des Albertinen-Diakoniewerks unterstützen. „Das betraf etwa die Anschaffung modernster Medizintechnik, die unseren Patienten zugutekommt“, erklärt ter Haseborg. Allerdings sei von vornherein klar gewesen, dass die Stiftung nur in dem Maße helfen und fördern könne, wie ihr zusätzliche Mittel in Form von Geld-, Sach- und Zeitspenden und sonstigen Zuwendungen zur Verfügung gestellt würden.

Erfreulicherweise durfte und darf die Albertinen-Stiftung seit Anbeginn an auf zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer ihrer Arbeit vertrauen. Dank der großherzigen Hilfe zahlreicher Freunde und Förderer sowie haupt- und ehrenamtlicher Mitwirkender konnten deshalb im Laufe der vergangenen 15 Jahre immer neue Angebote ins Leben gerufen werden, um Menschen beizustehen. Die beeindruckende Bilanz: Insgesamt hat die Albertinen-Stiftung bisher fast 8 Millionen Euro Spenden erhalten. Davon konnte zum Beispiel mehr als 240 schwer herzkranken Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten über die „Herzbrücke“ die Chance auf ein gesundes Leben geschenkt werden. Über 740 bedürftige Mütter, Kinder und inzwischen auch Väter konnten bei einer „Atempause“ eine Auszeit vom Alltag in Form eines einwöchigen Urlaubs genießen. 25 Patientinnen und Patienten ohne Papiere wurden stationär behandelt. Rund 1.000 Seniorinnen und Senioren aus dem Bezirk Eimsbüttel erhalten Unterstützung durch die Johanna und Fritz Buch-Ambulanz, damit sie länger selbstbestimmt und selbstständig in ihrem Zuhause leben können.

Weitere Engagements der Albertinen-Stiftung betrafen etwa die Unterstützung beim Bau des Diakonie-Hospizes Volksdorf oder die Begleitung von Kindern im Albertinen-Elternzentrum. Prof. Dr. Fokko ter Haseborg, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Albertinen-Stiftung: „Für diese großartige Bilanz möchte ich mich bei den vielen Menschen und Institutionen, die hierzu durch ihr finanzielles und anderweitiges Engagement, wie etwa in Form dieses Benefizkonzerts, beigetragen haben, sehr herzlich bedanken.“

Die Kammersinfonie Hamburg gratulierte der Albertinen-Stiftung mit einem fulminanten Konzert zum 15. Geburtstag. Foto: Marcelo Hernandez
Ein Spruchband am Eingang der Elbphilharmonie empfing die zahlreichen Gäste des Benefizkonzerts.
In seiner Rede nahm Prof. Dr. Fokko ter Haseborg, Gründervater und Vorstandsvorsitzender der Albertinen-Stiftung, die Konzertgäste mit auf eine Zeitreise durch 15 Jahre Albertinen-Stiftung.
Der Blumenhandel Blütezeit Rugenbergen aus Bönningstedt spendete zwei farbenfrohe Blumensträuße für die Solistin Lara Boschkor...
... und für Dirigent Daniel Zimmermann, überreicht von Prof. Dr. Fokko ter Haseborg.

Rückkehr in ein neues Leben

Erwartungsfroh, aber auch ein wenig traurig machten sich Anfang Juni fünf afghanische Kinder zwischen vier und elf Jahren auf den Heimweg nach Kabul. Kayenat, Suhbatullah, Bibi Zahra, Mahbooba und Sabghatullah waren alle mit einem schweren Herzfehler zur Welt gekommen, der in ihrer Heimat nicht behandelt werden konnte.

Dank Spenderinnen und Spendern durften die drei Mädchen und zwei Jungen im März nach Hamburg reisen, um sich hier im Rahmen der „Herzbrücke“ einer lebensrettenden Behandlung zu unterziehen. Knapp drei Monate lebten die fünf kleinen Afghanen anschließend in Hamburger Gastfamilien, die sich rund um die Operation liebevoll um sie kümmerten.

Die vielen schönen Erlebnisse in Hamburg machten es den Kindern nun, bei aller Vorfreude auf das Wiedersehen mit ihren eigenen Familien, doch auch schwer, sich zu verabschieden. Am Flughafen Hamburg floss deshalb manche Träne, als die Kinder ihre Gastfamilien verlassen mussten. Dafür durften sich die Kinder zum Abschluss ihres „Hamburger Abenteuers“ noch einmal über hohen Besuch freuen: Matthias Scheller (im Bild ganz links), Geschäftsführer der Immanuel Albertinen Diakonie und Vorstandsmitglied der Albertinen-Stiftung, kam eigens zum Flughafen, um die Kinder gebührend zu verabschieden.

Wir danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern der „Herzbrücke“, dass sie diesen fünf Kindern das Leben gerettet haben! Zugleich freuen wir uns, wenn Sie auch in Zukunft der „Herzbrücke“ gewogen bleiben – denn schon im August soll die nächste Gruppe afghanischer Kinder für eine Herzoperation nach Hamburg kommen.

Matthias Scheller (links), Geschäftsführer der Immanuel Albertinen Diakonie und Vorstandsmitglied der Albertinen-Stiftung, verabschiedete fünf Herzbrücke-Kinder am Flughafen.

Albertinen-Stiftung überreicht Menschenrechtspreis an Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte

Gesundheit ist ein Menschenrecht – so steht es bereits in der Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen von 1948. Genau 70 Jahre später durfte die Albertinen-Stiftung daher im vergangenen Jahr die „Goldene Taube für Menschenrechte“ für die Herzbrücke und ihr damit verbundenes Engagement für dieses Grundrecht entgegennehmen. Nun war es an der Zeit, diese besondere Auszeichnung, die als Wanderpokal konzipiert ist, weiterzureichen. Vorstand und Geschäftsführung der Albertinen-Stiftung durften den Nachfolger selbst bestimmen. Die Wahl fiel schnell auf die Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte: Diese Stiftung unterstützt seit nunmehr 33 Jahren Menschen, die wegen ihres öffentlichen Eintretens für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte in ihren Heimatländern in eine gefährliche, oft lebensbedrohliche Situation geraten sind.

Im Rahmen eines feierlichen Senatsempfangs im Hamburger Rathaus am 20. Mai überreichte Prof. Dr. Fokko ter Haseborg, Vorstandsvorsitzender der Albertinen-Stiftung, die „Goldene Taube“ an die Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte. Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher (Erster Vorsitzender der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte), Erster Bürgermeister a.D. Ole von Beust (Geschäftsführender Vorstand) und Martina Bäurle (Geschäftsführerin) freuten sich sehr über die „Goldene Taube“, die nun für ein Jahr in ihrer Obhut verweilen wird.

Glückliche Heimkehr für fünf Herzbrücke-Kinder

Beim Abschied von fünf afghanischen „Herzbrücke“-Kindern am Hamburger Flughafen flossen einige Tränen, doch am Ende ihres zehnwöchigen Aufenthaltes in Deutschland überwog die Freude – Freude über ein baldiges Wiedersehen mit den Eltern und Geschwistern, Freude über viele schöne Erinnerungen und vor allem: Freude über die Chance auf ein neues, gesundes Leben.

Die vier Jungen und ein Mädchen hatten sich in Hamburg einer lebensrettenden Herzoperation unterzogen. Anschließend durften sie sich von dem schweren Eingriff erholen, liebevoll umsorgt von Gastfamilien, und auf Entdeckungsreise durch die Hansestadt gehen. Begleitet von ehrenamtlichen Helfern flogen die Kinder am 28. Januar 2019 nach Kabul zurück.

Insgesamt hat die „Herzbrücke“ inzwischen 166 herzkranken Kindern die Operation in Deutschland ermöglicht. Weiteren 40 Kindern konnte im Rahmen der Kooperation mit dem French Medical Institute in Kabul vor Ort geholfen werden.

Wir danken allen Freunden und Förderern sowie Mitwirkenden, dass sie diesen Kindern die lang ersehnte Genesung und neue Hoffnung für die Zukunft geschenkt haben!

Kultureller Hochgenuss zugunsten herzkranker Kinder

Klarinetten- und Klaviermusik der Extraklasse, dazu mitreißende Gospelklänge und eine bewegende Lesung: Ein bunter Blumenstrauß für den guten Zweck erwartete die rund 800 Besucherinnen und Besucher des vierten Benefizkonzertes für die „Herzbrücke“ der Albertinen-Stiftung im Hamburger „Michel“ am 24. Januar 2019.

Mit vier fetzigen Gospelstücken stimmte der Albertinen-Mitarbeiter-Gospelchor das Publikum auf einen abwechslungsreichen Abend ein. Die drei jungen Musiker des Trios ClariNoir, die bereits zahlreiche Musikwettbewerbe für sich entscheiden konnten, nahmen das Publikum mit auf eine von Klezmer, Jazz und Klassik angehauchte Entdeckungsreise durch die Musikgeschichte.

Isabella Vértes-Schütter, Intendantin des Ernst Deutsch Theaters, trug aus Fabio Gedas Roman „Im Meer schwimmen Krokodile“ vor, der auf einer wahren Geschichte beruht. Mit ihrer mitfühlenden Lesung ließ sie die Zuhörerinnen und Zuhörer an der Flucht eines jungen Afghanen teilhaben, der seine Heimat mit 10 Jahren verlassen musste.

Den krönenden Abschluss des Abends bildete schließlich der Auftritt von Starpianist Joja Wendt. Virtuos entlockte er dem Steinway-Flügel eine riesige Bandbreite an zauberhaften Tönen und brachte mit Charme und Humor auch das Publikum dazu, den dichten Klangteppich mit Händereiben, Fingerschnipsen und Fußstampfen anzureichern. Dafür gab es nach mehreren Zugaben verdient stehende Ovationen.

Der Erlös des Konzerts kommt dem Projekt „Herzbrücke“ der Albertinen-Stiftung zugute. Prof. Dr. F.-Christian Rieß, medizinischer Leiter der „Herzbrücke“ und Chairman des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums, erläuterte im Interview mit Moderator Tim Berendonk, wie die „Herzbrücke“ schwer herzkranken Kindern aus Afghanistan lebensrettende Operationen ermöglicht. Wie segensreich die „Herzbrücke“ wirkt, konnten die Besucherinnen und Besucher live beobachten: Im Publikum saßen auch drei „Herzbrücke“-Kinder, die vor Weihnachten erfolgreich operiert worden waren.

Für das gelungene Konzert bedankt sich die Albertinen-Stiftung herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern, allen Freunden und Förderern der „Herzbrücke“ und vor allem bei Veranstalterin Bärbel Münster, die das Konzert mit ihrem Lions Club Hamburg-Airport wieder hervorragend organisiert hat!

Auszeichnung "Goldene Taube für Menschenrechte" für das Projekt "Herzbrücke"

Das Projekt „Herzbrücke“ der Albertinen-Stiftung und des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums ist mit der „Goldenen Taube für Menschenrechte“ ausgezeichnet worden. Damit wird das besondere Engagement für herzkranke Kinder aus Afghanistan geehrt, die durch eine Behandlung in Hamburg und Kabul die Chance auf ein zweites Leben erhalten. Prof. Dr. Fokko ter Haseborg, Vorstandsvorsitzender der Albertinen Stiftung, nahm am 2. Juli die Taube von Philip Oprong Spenner, Vereinsvorsitzender von Kanduyi Children e.V., in Empfang. Der Verein kümmert sich um die Bildungsförderung bedürftiger Kinder in Afrika.

Prof. Dr. Fokko ter Haseborg: „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung, die ich stellvertretend für die vielen an diesem Projekt beteiligten Personen in Empfang nehme. Die Herzbrücke ist mehr als ein medizinisches Projekt, denn sie verbindet Menschen über die Grenzen von Ländern, Kulturen und Religionen hinweg. Die Albertinen Stiftung unterstützt dieses Engagement von Ärzten, Pflegenden und Gasteltern."

Die goldfarbene Taube mit Olivenzweig zeichnet Menschen und Einrichtungen aus, die sich für Völker- und Kulturverständnis sowie für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzen. Die Taube verbleibt jetzt ein Jahr in Besitz der Albertinen-Stiftung und wird dann an eine noch zu bestimmende Institution weitergereicht, die sich ebenfalls um die Völkerverständigung und die Wahrung der Menschenrechte verdient gemacht hat.

Übergabe der Goldenen Taube von Herrn Philip Oprong Spenner an Prof. Dr. Fokkoter Haseborg (von links)

Zwei Konzerte - ein voller Erfolg: das World Doctors Orchestra in der Elbphilharmonie

Besondere Unterstützung für die Herzbrücke der Albertinen-Stiftung: Zusammen mit der Kroschke Kinderstiftung erhielt das Projekt, das schwer herzkranken Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten eine lebensrettende Behandlung ermöglicht, den Erlös zweier Benefizkonzerte des World Doctors Orchestra in der Elbphilharmonie.

Im World Doctors Orchestra musizieren rund 100 Ärztinnen und Ärzte aus 50 Nationen gemeinsam für einen guten Zweck. 2018 steht für das World Doctors Orchestra ein doppeltes Jubiläum an: Mit seiner 25. Konzertphase feiert das Orchester seinen 10. Geburtstag – und war dafür zum ersten Mal in Hamburg zu Gast. Das Debüt in der Elbphilharmonie am 29. Juni 2018 gelang mit sphärischen (Harfen-)Klängen und dem Auskosten der meisterhaften Akustik in gleich zwei Konzerten an einem Tag.

Der Leiter und Gründer des World Doctors Orchestra, Prof. Dr. Stefan Willich (Dirigent und Professor an der Charité Universitätsmedizin Berlin und ehemals Rektor der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin), präsentierte sich mit einem ambitionierten und außergewöhnlichen Programm im Großen Saal der Elbphilharmonie: Auf György Ligetis 'Atmosphères' und das Harfenkonzert in C-Dur von Francois Adrien Boieldieu folgte der von Lorin Maazel arrangierte 'Ring ohne Worte' nach Richard Wagner.

Anja Wenk, Prof. Dr. Stefan Willich, Dr. Sabine Pfeifer und Dr. Torsten Hecke (von links)
Ivonne Gänsrich, Nele Eckert und Dr. Dorothee Lürbke (v.l.)

Siffai ist 7 Jahre alt und liebt es sehr zu singen

Siffai ist 7 Jahre alt und kommt aus Gambia. Sie leidet an einem Herzfehler ASD Typ II, der in ihrer Heimat nicht operabel ist. Eine Frau aus Hamburg hat von Siffais Schicksal erfahren und hat sich an die Albertinen-Stiftung mit der Bitte um Unterstützung gewandt.
Dank des Projektes "Herzbrücke" konnte Siffai nun im Januar 2018 geholfen werden. Sie hat die OP sehr gut überstanden und konnte nach kurzem Aufenthalt im Albertinen-Krankenhaus, dieses auch schnell wieder verlassen.

Jetzt kann Siffai wieder unbeschwert singen und ihre unbändige Neugierde stillen. Sie isst sehr gerne Reis mit Fisch oder Fleisch, wie es in Gambia üblich ist. Auch Joghurt und Bananen gehören momentan zu ihrer Lieblingsspeise.

Bald kann sie auch wieder die Mangos von dem großen Baum auf dem Grundstück ihrer Familie zu Hause genießen.

Malteser Migranten Medizin feiert 10 jähriges Jubiläum

Seit dem 13. November 2007 haben die Hamburger MMM-Ärzte Dr. Helgo Meyer-Hamme, Dr. Detlev Niebuhr (seit Juli 2009) und Dr. Hubertus-Eberhard Zimmermann abwechselnd mehr als 500 ehrenamtliche MMM-Sprechstunden abgehalten. Menschen ohne Krankenversicherung und meist auch ohne gültigen Aufenthaltsstatus erhalten nun schon im zehnten Jahr kostenlos und anonym in den Räumen des Marienkrankenhauses medizinischen Rat und Hilfe. Wo die Mittel vor Ort nicht ausreichen und um den Patienten darüber hinaus eine fachspezifische medizinische Versorgung anzubieten, hilft ein aus etwa 50 niedergelassenen Ärzten bestehendes, oftmals ehrenamtlich agierendes, Netzwerk aus allen medizinischen Disziplinen.

Herr Dr. Hubertus-Eberhard Zimmermann verabschiedet sich nun mit seiner Frau Brigitte nach genau 10 Jahren unermüdlichen Engagements für die Malteser Migranten Medizin in den wohlverdienten Ruhestand.

In treuer Verbundenheit war die Albertinen-Stiftung als Gründungspartner des eigenen Projektes "Medizin für Menschen ohne Papiere" auch zum Festakt im Marienkrankenhaus eingeladen.

Anlässlich des Jubiläums bekamen Dr. Helgo Meyer-Hamme, Dr. med. Detlev Niebuhr und Dr. Hubertus-Eberhard Zimmermann vom Präsidenten Dr. Prinz Lobkowicz im Namen der Deutschen Assoziation des Souveränen Malteser Ritterordens die Malteser Plakette in Bronze als Zeichen der Anerkennung und des Dankes für besondere Verdienste um die Erfüllung des Malteser Auftrages.

Wir hoffen auf eine weitere wirkungsvolle Zusammenarbeit!

Ein neues Leben für neun Herzbrücke-Kinder

Mir Abdul hat einen Stadtlauf geschafft, Nizamuddin kann jetzt Fahrrad fahren, und Muzhgan hat auf der Schulbühne der Theater-AG ihr Schauspiel- und Gesangstalent entdeckt: Solche großen, kleinen Wunder hat die Herzbrücke-Aktion im Frühjahr 2017 vollbracht.

Neun afghanische Jungen und Mädchen – zart, unterernährt, viel zu klein für ihr Alter – kamen Ende April schwerkrank in Hamburg an, um sich hier einer lebensrettenden Herz-Operation am Albertinen Herz- und Gefäßzentrum zu unterziehen. Kaum waren die Eingriffe geschafft, konnten ihre Gasteltern und Gastgeschwister mit jedem Tag erstaunliche Fortschritte beobachten. Binnen kürzester Zeit wandelten sich die kleinen Patienten in gesunde, selbstbewusste und lebensfrohe Kinder. Am 3. Juli kehrten sie in ihre afghanische Heimat zurück, glücklich darüber, endlich von ihrer schweren Krankheit genesen zu sein. Ein weiterer Junge, der einen Flug nicht überstanden hätte, konnte zudem dank großzügigen Herzbrücke-Unterstützern im French Medical Institute in Kabul operiert werden.

Mit der Hilfe von Spenderinnen und Spendern kann die Albertinen-Stiftung gemeinsam mit dem Albertinen Herz- und Gefäßzentrum Nothilfe leisten und außerdem den Aufbau einer passenden medizinischen Versorgung für herzkranke Kinder in Afghanistan fördern. Die inzwischen 157 Kinder, die bisher durch die Herzbrücke die Chance auf ein gesundes Leben bekommen haben, sind allen Unterstützerinnen und Unterstützern dafür von Herzen dankbar!

Sieben gesunde Herzbrücke-Kinder reisen in ihre Heimat zurück

Eine weitere Herzbrücke-Aktion ging am 1. Februar 2017 erfolgreich zu Ende. Alle sieben Herzbrücke-Kinder, die im November, körperlich kaum belastbar, zur lebensnotwendigen Herzoperation ins Albertinen-Krankenhaus nach Hamburg kamen, konnten nun wieder genesen zu ihren Familien nach Afghanistan zurückkehren. Damit wurde seit 2005 mittlerweile 148 Kindern eine zweite Chance zum Leben geschenkt.

In Hamburg waren die jungen Patienten/-innen vor und nach ihrer Operation in Gastfamilien untergebracht, die sich stets rührend darum bemühten, ihren afghanischen Gästen jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Vor allem in den schmerzhaften Momenten nach der OP, standen die Gasteltern den Kindern tröstend zur Seite. Um so schwieriger wurde für sie der Moment des Abschieds am Flughafen. Allen Herzbrücke-Beteiligten sind die tapferen Kinder in den wenigen Wochen ihres Aufenthaltes in Hamburg sehr ans Herz gewachsen. Es ist wirklich unglaublich mitzuerleben, wie schnell die Kinder nach erfolgreicher Behandlung, körperlich belastbar werden und dadurch neuen Lebensmut gewinnen.

Auf dem Foto oben verabschieden sich Samé Khorrami, ehrenamtlicher Arzt und Übersetzer für die Herzbrücke-Kinder, Prof. Dr. Friedrich-Christian Rieß, medizinischer Leiter der Herzbücke und Chairman des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums, am Hamburger Flughafen von den sieben Kindern der Herzbrücke-Aktion Winter 2016/2017. Alberto Correia, stellv. Pflegedirektor im Albertinen-Krankenhaus (rechts im Bild), in Ehrenamt, wird die Kinder auf ihrer Rückreise nach Kabul begleiten.

Auch Dr. Moritz von Bredow (Foto unten), der die Herzbrücke seit Jahren ehrenamtlich unterstützt und die kleinen Patienten/-innen nach ihrer Ankunft in Hamburg kinderärztlich untersuchte, ließ es sich nicht nehmen, sich noch einmal persönlich von den Kindern kurz vor Abflug zu verabschieden.

Dr. Eva Wlodarek: Selbstvertrauen stärken und ausstrahlen

Im Rahmen des Förderprojektes "Albertinen stärken" luden die Albertinen-Stiftung und das Albertinen-Diakoniewerk alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu dem Vortrag "Selbstvertrauen stärken und ausstrahlen" ein. Am 3. November 2016 referierte Frau Dr. Eva Wlodarek, Diplompsychologin, Coach, Referentin und Bestsellerautorin, im Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus und am 14. November 2016 im Albertinen-Krankenhaus.

Unterhaltsam und gleichzeitig informativ gewann Frau Dr. Wlodarek die zahlreich erschienenen Zuhörer schnell für sich. Mit dem, durch viele Beispiele, sehr lebensnahen Vortrag, zeigte die Referentin, wie es gelingt, die negative innere Stimme zu identifizieren und ihr Paroli zu bieten. "Mit Sicherheit steckt auch in Ihnen noch viel mehr, als Sie bisher gezeigt haben. Dieses Potenzial können Sie mit größerem Selbstvertrauen entfalten. Selbstvertrauen ist der Schlüssel zu einem erfüllteren Leben, weil es Ihr Denken positiv verändert und Ihren Handlungsspielraum erweitert!", so Wlodarek.

Beim anschließenden Ausklang ließ es sich Frau Dr. Wlodarek nicht nehmen, noch einmal mit den Teilnehmern ins Gespräch zu kommen und interessierten eine ganz persönliche Widmung in einen ihrer Bestseller zu schreiben.

Wir danken Frau Dr. Wlodarek sehr herzlich für ihr Engagement für Albertinen und wünschen allen Teilnehmern gutes Gelingen bei der Umsetzung der Tipps im Alltag.

„Tag der Retter“ bei Möbel Höffner

Die Albertinen-Stiftung war am 24. und 25. September beim „Tag der Retter“ bei Möbel Höffner in Hamburg-Eidelstedt vertreten.

Ehrenamtliche Retter und Helfer boten Einblicke in ihre Arbeit: Die Freiwillige Feuerwehr, DRK und THW präsentierten u.a. ihren Fuhrpark, der ADAC einen Überschlags-Simulator und die Albertinen-Stiftung informierte insbesondere über die Herzbrücke.

Zahlreiche Kunden und Besucher konnten an zwei spannenden Aktionstagen einen Blick hinter die Kulissen der Hilfsorganisationen werfen.

Spendenscheck-Übergabe bei Möbel Höffner

Herzbrücke-Aktion Sommer 2016 war ein großer Erfolg

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedeten sich die zehn afghanischen Kinder, der ersten Herzbrücke-Aktion 2016, Ende Juni am Hamburger Flughafen von ihren Gasteltern und dem Herzbrücke-Team.

Nach den erfolgreichen Herz-Operationen im Herz- und Gefäßzentrum des Albertinen-Krankenhauses, konnten die Kinder nun genesen und mit neuem Lebensmut zu ihren Familien in die Heimat zurückkehren.

Eine aufregende und ereignisreiche Zeit liegt hinter ihnen. Die zahlreichen Eindrücke, die sie neben der Operation, während der vergangenen Monate in Deutschland gewonnen haben, werden den Kindern sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

Was beispielsweise der 11-jährige Shanawaz in seiner Zeit als Gastschüler am Gymnasium Dörpsweg erlebt hat, veranschaulicht der nachfolgende Bericht der Schule: "Afghanisches Gastkind verabschiedet".

Dank der „Herzbrücke“ konnte Sorya ein neues Leben geschenkt werden.

Das 6-jährige Mädchen litt an einem schweren Herzfehler und benötigte dringend eine lebensrettende Operation. Da diese in ihrem Heimatland Afghanistan nicht möglich gewesen wäre, kamen sie und neun weitere herzkranke Kinder über unser Projekt „Herzbrücke“ für die OP nach Deutschland.

RTL Explosiv begleitete die kleine Sorya während ihres Aufenthalts in Hamburg und zeigte, wie schnell sich das Mädchen durch die hervorragende Behandlung im Herz- und Gefäßzentrum des Albertinen-Krankenhauses erholt hat und mit neuen Kräften im Juni 2016 zu ihrer Familie nach Afghanistan heimkehren konnte.

Den ganzen Beitrag können Sie hier noch einmal online abrufen.

DER SPIEGEL: "Zum ersten Mal das Meer"

Im April 2016 erschien im Spiegel ein Artikel über unsere Herzbrücke mit dem Titel: "Zum ersten Mal das Meer"

Berichtet wurde von der herzkranken Reehana, die 2015 für ihre notwendige Herz-Operation nach Hamburg kam und während ihres Aufenthaltes liebevoll von ihrer Gastfamilie umsorgt wurde.

Schnelle Hilfe für den herzkranken Daniil aus Russland

Der aus einem Vorort von Moskau stammende, 9-Jährige Daniil musste in der Vergangenheit eine schwere Last tragen. Er litt am sogenannten WPW-Syndrom, einer angeborenen, anfallartigen Vorhofrhythmusstörung. Da die Lehrer seiner Schule keine Erfahrung im Umgang mit möglichen Anfällen hatten, konnte der Junge aufgrund seiner Diagnose nicht länger am Unterricht teilnehmen.

Ein Freund seines Vaters, aus Jugendzeiten, der in Hamburg lebt, stellte den Kontakt zur Albertinen-Stiftung her und bat uns um spontane Hilfe. Weil die notwendige Operation in Russland nicht möglich gewesen wäre, wurde Daniil nach Hamburg gebracht. Prof. Dr. Willems vom Universitären Herzzentrum Hamburg am UKE führte die Behandlung durch. Finanziert wurde der Eingriff durch die Albertinen-Stiftung.

Mit einem ganz neuen Lebensgefühl und einem zufriedenen Lächeln, kann er jetzt kurzfristig mit seinen Eltern in die Heimat zurückkehren. Dort darf er wieder die Schule besuchen und freut sich schon sehr darauf mit seinen Freunden zu spielen.

Frau Dr. Pfeifer mit Daniil, seiner Familie und dem Freund der Familie
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