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Lexikon der Medizin

Onkologie / Hämatologie

Onkologie ist der Zweig der Medizin, der sich der Vorbeugung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von bösartigen Krebserkrankungen widmet.

Onkologische Spezialisierungen existieren in vielen medizinischen Fächern. Sie entstehen meist dadurch, dass das Organ, das behandelt wird, auch bösartig entarten kann. Beispiel: Lungenärzte – Pulmoonkologen, Gynäkologen – Gynäkoonkologen.

Internistische Onkologen haben zunächst eine langjährige und breite Ausbildung zum Internisten absolviert und sich dann weiter auf die Betreuung von Patienten mit Krebserkrankungen spezialisiert. Sie kennen sich insbesondere mit der medikamentösen Therapie von Krebserkrankungen aus.

Die Hämatologie ist eine weitere Spezialität der Inneren Medizin: Hier geht es um Erkrankungen des Blutes – genauer: des Blut- und Lymphsystems. Dessen bösartige Erkrankungen sind in der Regel von vornherein (wie das Blut) im Körper verteilt, so dass diese Erkrankungsgruppe gegenüber den im Frühstadium meist operablen Krebsen aus anderen Organen eine Sonderstellung hat.

Mehr am Rande steht im Fach auch die Behandlung von gutartigen Bluterkrankungen. In Deutschland ist die Weiterbildung zum Onkologen nahezu immer mit der zum Hämatologen gekoppelt und dies ist eine gemeinsame Berufsbezeichnung.