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Lexikon der Medizin

Mammakarzinom und Mammografie

Das Mammakarzinom (Brustkrebs) ist die häufigste bösartige Erkrankung der Frau. Durch den Einsatz bildgebender Diagnostik können Mammakarzinome frühzeitiger entdeckt werden und die Brustkrebssterblichkeit gesenkt werden.

Eine Mammografie sollte in jedem Fall bei Frauen mit knotigem Drüsengewebe (Mastopathie), bei Frauen mit familiärer Belastung oder mit unklarem Tastbefund durchgeführt werden. Dabei werden von jeder Brust zwei Aufnahmen angefertigt. Zusatzaufnahmen in Form von Vergrößerungs- oder Verformungsaufnahmen sind möglich.

Im Allgemeinen gilt, dass zwischen dem 35. und 40. Lebensjahr eine Basismammografie angefertigt werden sollte und abhängig von der Gewebedichte ab dem 40. Lebensjahr regelmäßige Mammografien sinnvoll sind.

Die Sonografie ist die Methode der Wahl bei Frauen vor dem 35. Lebensjahr. Eine Sonografie kann aber die Mammografie nicht ersetzen, da nur mit dieser Methode kleine Verkalkungen (Mikrokalk) als Krebsvorstufen sicher erkannt werden können.

Weitere Informationen zur Behandlung von Brustkrebs:
Albertinen-Brustzentrum Hamburg