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Lexikon der Medizin

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Kälteanwendungen

Kälteanwendungen wirken bei akuten Verletzungen unter anderem schmerzlindernd.

Kapselshift mit Stabilisation

Operative Straffung der erweiterten Gelenkkapsel des Schultergelenks

Karpaltunnelsyndrom

Peripheres Nervenkompressionssyndrom mit Einengung des Karpaltunnels am Handgelenk und entsprechender Druckausübung auf den Medianusnerven. Es resultieren Schmerzen und Mißempfindungen in den Fingern mit Ausstrahlung teilweise bis in die Schulter. Diese Beschwerden treten häufig nachts auf und bessern sich durch Bewegung bzw. Schütteln der Hand. Bei Versagen der konservativen Therapie mittels Ruhigstellung ist eine operative Entlastung der Engpasses angezeigt.

Kehlkopfmaske

Kunststoffschlauch, der zur künstlichen Beatmung während einer Allgemeinanästhesie in den Rachen des Patienten eingeführt wird.

Kinematographie

Röntgenuntersuchung der Speiseröhre mit kontinuierlicher Aufzeichnung mit einem Rekorder um anschließend die einzelnen Phasen des Schluckens in Zeitlupe beurteilen zu können.

Klassische Massage

Behandlungsmethode, die mittels spezieller Handgriffe die Durchblutung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur fördert. Auch tiefergelegene Bereiche werden über Reflexgeschehen in ihrer Trophik verbessert. Sie dient der Sauerstoffzufuhr, der Gewebeernährung und dem Abtransport schädlicher Stoffwechselprodukte.

Kohlensäurebad

Verbessert die Gewebsdurchblutung besonders bei schlecht heilenden Wunden.

Kolektomie

Unter Kolektomie versteht man die operative Entfernung des gesamten Dickdarms, meistens mit Anlegen eines künstlichen Darmausganges am Dünndarm oder einer Verbindung des Dünndarms mit dem Mastdarm mit oder ohne Anlage eines Reservoirs (Pouch).

Die Kolektomie bzw. Proktokolektomie (als Entfernung des Dickdarmes inklusive des Mastdarmes) gilt als Heilung der Colitis ulcerosa, einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung, da diese nur im Dickdarm auftritt. Sie sollte aber nur angewandt werden, wenn die medikamentöse Therapie nicht greift.

Auch bei der familiären adenomatösen Polyposis (syn. FAP, Polyposis coli) wird dieser Eingriff durchgeführt, weil die bei dieser Erkrankung vorhandenen Polypen (Wucherungen) im Dickdarm in einem sehr hohen Prozentsatz entarten und zu Darmkrebs führen.

Kolon / Kolonresektion

Kolon = Dickdarm

Kolonresektion = Dickdarm(teil)entfernung, z.B. bei Darmkrebs oder bei Aussackungserkrankung des Krummdarms mit wiederkehrenden Beschwerden.

Kontraindikation

Als "Gegenanzeige" wird bezeichnet, wenn Zustände, Bedingungen, Diagnosen vorliegen, die dazu führen, dass eine ansonsten denkbare medizinische Maßnahme im Einzelfall nicht angebracht oder sogar fachlich verboten, weil gefährlich oder nicht wirksam ist.

Ein alltägliches Beispiel wäre eine Behandlung mit bestimmten Blutverdünnern, die zu lebensgefährlichen Blutungen führen würde, wenn man während einer solchen Behandlung eine OP vornehmen würde. Diese OP ist dann "kontraindiziert" beziehungsweise die Blutverdünner-Therapie wäre eine "Kontraindikation gegen die OP".

Kopfschmerz- und Migränebehandlung

Spezielle Behandlung, die sich aus klassischer Massage, Akupressur und manueller Lymphdrainage zusammensetzt.

KTQ

Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen

KTQ ist ein Zertifikat/Qualitätssiegel für Einrichtungen im Gesundheitswessen, dass von der KTQ GmbH ausgestellt wird. Gesellschafter der KTQ GmbH sind die Spitzenverbände im Gesundheitswesen (Deutsche Krankenhausgesellschaft, Bundesärztekammer, Deutscher Pflegerat etc.).

Kyphoplastie

Gleiches Vorgehen wie bei der Vertebroplastie; jedoch wird hierbei zunächst der Wirbelkörper mit einem Ballon aufgerichtet und die dadurch entstandene Höhle anschließend mit Zement ausgegossen


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