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Lexikon der Medizin

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Dilatation (PTA)

PTA (perkutane transluminale Angioplastie) ist ein minimal invasives Behandlungsverfahren zur Beseitigung von Gefäßverengungen oder kurzstreckigen Verschlüssen und somit zur Erweiterung von Einengungen in der Regel mit Ballons. Das vorherrschende Leitsymptom ist die sogenannte Schaufensterkrankheit. Hierbei muß der Patient beim Laufen wegen Schmerzen, Mißempfindungen oder Schweregefühl in den Beinen stehenbleiben. Ursächlich liegt eine ungenügende Sauerstoffversorgung der Muskulatur bei körperlicher Belastung vor. Im vorgeschrittenen Stadium kann es zu Ruheschmerzen und schließlich zu Extremitätenverfärbung und offenen nicht heilenden Stellen kommen.

Die heutigen Ballons bestehen aus Polyäthylenvarianten, Nylon oder Teflon. Hierdurch ist es möglich sehr kleine Systeme zu produzieren, die bis zu einem Berstdruck von 18-20 bar formstabil bleiben.

Bei der PTA kommt es zu einer Überdehnung des erkrankten Gefäß-abschnittes wobei der Gefäßplaque sowohl komprimiert wird und mit Druck in die Wand gepresst wird (Abb.2). Dabei kann die Innenschicht der Gefäßwand leicht einreißen. Durch freigesetzte Mediatoren kommt es zur Heilung dieser Verletzung.

Drainage

Einbringen eines Kunststoffschlauches zum kontinuierlichen Ablassen von Flüssigkeiten wie aufgestauten Gängen, Ergüssen oder Eiteransammlungen.

Dupuytrensche Kontraktur

Meist schmerzlose Strang- und Knotenbildung der Sehnenplatte (sog. Palmaraponeurose) in der Hohlhand mit langsam zunehmender Beugekontraktur eines oder mehrerer Finger.

D-Arzt

Der Durchgangsarzt hat von den Berufsgenossenschaften eine besondere Zulassung für die Behandlung von Arbeitsunfällen erhalten. Er ist in der Regel Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie oder ein Facharzt für Chirurgie (Schwerpunkt Unfallchirurgie).


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