Was Sie erwartet

Je älter die Menschen werden, desto häufiger haben sie mehr oder weniger ausgeprägte Schmerzen unterschiedlichster Lokalisation. Die Wahrnehmung von Schmerz ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Schmerz entspringt einem fein ineinander verwobenen Gefüge aus Körperreaktion, Psyche und Lebensumständen. Für die Schmerzbehandlung ist es wichtig, den Schmerz in all seinen Dimensionen zu erkennen, zu erfassen und zu behandeln.

Vorrangige Ziele einer Schmerzbehandlung im Alter sind Zugewinn an Aktivität, Steigerung der Autonomie und Verbesserung der Lebensqualität. Störungen der Kommunikation durch kognitive Einschränkungen, zum Beispiel bei der Demenz, spielen mit zunehmendem Alter eine immer größere Rolle. Bei fortgeschrittener Demenz kommt es bei den Betroffenen zu einer fehlenden Schmerzerinnerung, einer mangelnden Fähigkeit der Schmerzlokalisation sowie einer veränderten Schmerzverarbeitung. Zur Schmerzerfassung sind hier besondere Kompetenzen und andere Hilfsmittel gefragt.

Inhalte:
- Pathogenese des Schmerzes
- erfahrungsbezogene Auseinandersetzung mit den Besonderheiten von Schmerz im Alter
- strukturierte Schmerzerfassung, Assessmentinstrumente
- Kernelemente des Expertenstandards 'Schmerzmanagement in der Pflege' des DNQP
- Medikamentöse Schmerztherapie, Anwendung nichtmedikamentöser Verfahren und komplemetärer Methoden zur Schmerzlinderung
- Schmerzerfassung bei kognitiv eingeschränkten Patienten durch systematische Verhaltensbeobachtung

An Wen richtet sich das Angebot

Zielgruppe

Pflegepersonal

Kursdetails

Kursdauer8 Stunden
Termin
Maximale Teilnehmerzahl14
KursnummerPF sch 1/21
Kursgebühr 130 €
FB-Punkte
  • 8 Punkte für Pflege