Was Sie erwartet

Die kompensatorische Überaktivität der nichtplegischen Seite ist für das clinical reasoning eine Schlüsselkomponente. Dies erklärt sich zum einen durch die Neurophysiologie (absteigende Kontrolle) zum anderen durch die Fixation des Körperschwerpunktes bedingt durch die Minus- bzw. Plussymptomatik.

Viele Patienten mit Hemiparese entwickeln dadurch oft ein tetraplegisches Bild. Da die weniger betroffenen Seite erhebliche, statische Fixationsarbeit zur Kompensation der Defizite leisten muss, kommt es Beginnend in der Frühphase führ die Defizite der posturalen Kontrolle zu einer Veränderung des gesamten Bewegungsverhaltens.
Ausrichtung der Mittellinie und Integration beider Körperhälften wird massiv erschwert.

Inhalte
- Unterschiedliche Ursachen für kompensatorisches Verhalten
- Unterscheidung von nötigen und unnötigen Kompensationsstrategien
- das Pusher-Syndrom - anhand verschiedener Fixations-Strategien
- praktische Auseinandersetzung mit Transfers, Aspekten der Positionierung, Fazilitation der
Schlüsselkomponenten des Gehens schon in der in der Frühphase


An Wen richtet sich das Angebot

Zielgruppe

Physio- und Ergotherapeuten/innen

Voraussetzungen

Ein abgeschlossener Bobath-Grundkurs ist wünschenswert, aber keine Voraussetzung.

Kursdetails

MethodeTheorie und Praxis, mit Patientenbehandlungen
Kursdauer24 Stunden
Termin
Maximale Teilnehmerzahl16
KursnummerMO kom B122
Kursgebühr 360 €
FB-Punkte
  • 24 Punkte