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Neuropsychologie

Das Team der Neuropsychologie in der Medizinisch-Geriatrischen Klinik im Albertinen-Haus

Die Neuropsychologie ist die Psychologie der Gehirnfunktionen. Aufgabe der Klinischen Neuropsychologen ist es, die psychischen Folgen einer Erkrankung des Gehirns zu erkennen und zu behandeln.

Bei Erkrankungen des Nervensystems kann es zu Beeinträchtigungen in folgenden Bereichen kommen:

  • Gedächtnis
  • Wahrnehmung
  • Sehen
  • Aufmerksamkeit
  • Denken
  • Psychische Befindlichkeit

Die Abteilung für Neuropsychologie besteht aus vier Diplom-Psychologen und einer studentischen Hilfskraft.

Die Mitarbeiter besitzen die Approbation zum Psychologischen Psychotherapeuten und sind zertifizierte Klinische Neuropsychologen, oder sie sind in Ausbildung dazu.

Es besteht eine volle Anerkennung als Weiterbildungsstätte für Neuropsychologie seitens der Psychotherapeutenkammer Hamburg und der Gesellschaft für Neuropsychologie.

Neuropsychologische Diagnostik

Ein Patient sitzt während einer speziellen Untersuchung mit einem Neuropsychologen an einem Tisch

In Gesprächen und speziellen Untersuchungen erfasst der Neuropsychologe das Befinden und die kognitiven Leistungsmöglichkeiten nach der Erkrankung.

Etwaige Beeinträchtigungen, aber auch besondere Fähigkeiten des Patienten, ergeben das individuelle Ausgangsprofil für die Beratung und Therapie. Wir wollen frühzeitig krankheitsbedingte Hirnfunktionsstörungen aufspüren und sie schnell durch gezielte Behandlungen beheben.

Diagnostikschwerpunkte sind:

  • Neuropsychologische Untersuchungen nach Schlaganfall
  • Abklärung bei degenerativen Hirnerkrankungen (Demenz)
  • Diagnostik von geistigen Beeinträchtigungen nach Operationen
  • Untersuchung bei psychischen Befindlichkeitsstörungen
  • Untersuchung der Fahreignung (Reaktions- und Wahrnehmungsfähigkeit)

Neuropsychologische Therapie

Ein Neuropsychologe mit einer Patientin während einer Therapie vor einem Monitor

Gezielte geistige Anregungen haben eine hohe Bedeutung, um die Hirnfunktionen wieder herzustellen.

In der Behandlung werden spezifische Funktionen des Gehirns, aufbauend auf den Stärken des Patienten, verbessert.

Therapieschwerpunkte sind:

  • Behandlung von visuellen Wahrnehmungsstörungen
  • Computergestütztes Training der Aufmerksamkeit
  • Therapie bei Gedächtnisstörungen

Psychotherapie

Mit der Erkrankung und dem Krankenhausaufenthalt sind bei einigen Patienten seelische Belastungen verbunden.

In Fällen erschwerter Krankheitsverarbeitung, bei Depressionen, Angststörungen oder emotionalen Krisen können psychotherapeutische Angebote helfen.

Mögliche Maßnahmen für das psychische Wohlergehen sind:

  • Psychotherapeutische Einzelgespräche
  • Entspannungstherapie
Portrait von Ulrich Technow

Dipl.-Psych. Ulrich Technow

Neuropsychologie - Leitung

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Albertinen-Haus
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