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Albertinen-Haus - Geriatrische Klinik
Kognitive Geriatrie

Patienten, die neben einer somatischen Erkrankung zusätzlich von Einschränkungen ihres Denkens oder ihrer Wahrnehmung betroffen sind, benötigen eine besondere Umgebung, Pflege und Behandlung.

Das Konzept der Station für Kognitive Geriatrie umfasst eine besondere Ausbildung der behandelnden Pflegekräfte, Therapeuten und Ärzte, einen stärker strukturierten Tagesablauf und eine besondere architektonische Ausstattung.

 

Unsere Patienten

Auf der Station behandelt werden ältere, meist mehrfach erkrankte Menschen, die

  • mit akuten und subakuten Krankheitsbildern (internistisch, neurologisch, chirurgisch-orthopädisch) zur Aufnahme kommen und
  • zusätzlich kognitiv eingeschränkt sind, d.h. in der Regel an einem demenziellen Syndrom oder einem akut aufgetretenen Verwirrtheitszustand leiden.

Voraussetzung für die Aufnahme auf dieser Station ist immer eine körperliche Erkrankung. Die Station dient nicht in erster Linie zur Klärung der Ursache kognitiver Einschränkungen oder damit verbundener Verhaltensauffälligkeiten, obgleich dies, soweit noch nicht erfolgt, ein Anliegen ist. Die Indikation zur Aufnahme auf dieser Station wird vorab durch einen Oberarzt der Geriatrie gestellt.

 

Unser Team

Pflegerische Leitung: Heiko Gaukler 

Das Team der Kognitiven Geriatrie umfasst alle hier tätigen Mitarbeiter/-innen, dies sind Pflegekräfte, Therapeuten, Ärzte, Seelsorger, Sozialarbeiter und Ehrenamtliche ebenso wie junge Menschen im Bundesfreiwilligendienst (BFD) sowie im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ). Die Mitarbeiter/-innen werden in Bereichen spezieller Umgangsformen mit kognitiv beeinträchtigten Patienten, zum Beispiel "Integrativer Validation", geschult. In regelmäßigen Teamsitzungen werden Probleme und Ziele unserer Patienten laufend aktualisiert besprochen. Für das Team findet regelmäßige externe Supervision statt.

 

 

 

Unser räumliches Konzept / Behandlungskonzept

 

 Die Station für Kognitive Geriatrie befindet sich auf der Station 3B im 3. Stock der Medizinisch-Geriatrischen Klinik. Hier stehen 23 Betten in Einbett-, Zweibett- und Vierbett-Zimmern zur Verfügung. In den Einzelzimmern ist auch eine Unterbringung von Angehörigen möglich. Auf der Station gibt es einen Therapieraum, in dem Einzel- und Gruppentherapien von den Abteilungen

 

  •  Physiotherapie (Krankengymnastik)
  •  Ergotherapie
  •  Logopädie
  •  Neuropsychologie

 

 durchgeführt werden, um längere Wege und mögliche Störungen durch fremde Umgebung zu reduzieren. In einem gemeinschaftlichen Wohn- und Esszimmer können Patienten ihre Mahlzeiten begleitet durch Therapeuten und Pflegekräfte einnehmen. Dieser Raum ist auch Treffpunkt für Patienten und Angehörige, eine separate Teeküche steht zur Verfügung. Spezielle Betten und Klingelmatten zur Reduktion von Sturzkomplikationen sind vorhanden. Ein Rundlauf ermöglicht den Patienten Bewegungsfreiheit ohne Verlassen der Station.

 

 Die Aufnahmeuntersuchung umfasst neben der internistischen und neurologisch-psychiatrischen Beurteilung ein Assessment von Mobilität, kognitiven Funktionen, Ernährungsstatus, Schmerz, Stimmung und eventuellen Schluckstörungen.

 

 Der pflegerische Ansatz ist personenzentriert, biografische Besonderheiten des Erkrankten werden möglichst in den Alltag auf der Station und die Therapie miteinbezogen.

 

 

 

Diagnostik

 

 Eine Übersicht über die apparative Diagnostik der Medizinisch-Geriatrischen Klinik finden Sie hier.

 

 

 

Unsere Ziele

 

  •  Gesundung oder Symptomlinderung der zugrunde liegenden akuten Erkrankung
  •  Mobilisierung im Rahmen geriatrisch-rehabilitativer Behandlung
  •  Adäquater Umgang mit verwirrten oder demenziell erkrankten Patienten zur Erhaltung, ggf. Steigerung der Lebensqualität
  •  Senkung von Komplikationsraten

Albertinen-Haus
Zentrum für Geriatrie u. Gerontologie
Stationäre Klinik
Sellhopsweg 18-22
22459 Hamburg

Telefon: (040) 5581-1300
Fax: (040) 5581-1000
E-Mail

Folder Albertinen-Haus Kognitive Geriatrie

Das Konzept der Station für Kognitive Geriatrie umfasst eine besondere Ausbildung der behandelnden Pflegekräfte, Therapeuten und Ärzte, einen stärker strukturierten Tagesablauf und eine besondere architektonische Ausstattung

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