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Zentral-OP
Endo Alpha - Europas modernster OP-Saal

Der Endo Alpha Operationssaal wurde im Dezember 2007 nach viermonatiger Bauzeit fertig gestellt. Er ist einer der modernsten integrierten Operationssäle in Europa.

Der OP-Saal basiert auf dem "Advanced EndoALPHA System" der Firma Olympus und wurde in dieser Form in Zusammenarbeit von Chirurgen, OP-Team, Architekt und Industriepartnern speziell für die Minimal Invasive Chirurgie (MIC) entwickelt.

Photo des Endo Alpha-OP-Saals des Ev. Amalie Sieveking-Krankenhauses

Durch die moderne Technologie, das Design und die Funktionalität unterstützt dieser OP-Saal die täglichen Prozesse im OP zum Wohle der Patienten und der Mitarbeiter.

Im Einzelnen tragen dazu bei:

  1. Die Steuerung und Kontrolle der kompletten OP-Ausstattung wie OP-Tisch, OP-Lampen, CO2-Zufuhr, HF-Einstellungen, Saalbeleuchtung etc. Diese wird über einen sterilen Touchscreen selbständig vom Operateur bedient. Ein zweites identisches Touchscreen kann vom Funktionsdienst im unsterilen Bereich bedient werden. Die Geräteeinstellungen für die unterschiedlichen Operationen und die Lichteinstellungen können für jeden Operateur voreingestellt werden.
  2. Die OP-Säle sind zusammen mit den Untersuchungsräumen der Gastroenterologie in das Krankenhaus-IT-Netzwerk eingebunden, wodurch eine vernetzte Kommunikation ermöglicht wird. Die im gesamten Haus verfügbaren digitalisierten Bild- und Videodaten verbessern den interdisziplinären Informationsaustausch. So lassen sich Befundbilder zum Beispiel aus der Radiologie während der OP aufrufen und Zweitmeinungen schneller erörtern.
  3. Das Lichtkonzept besteht aus zwei unabhängig voneinander steuerbaren Beleuchtungskreisen (Weiß- und Blaulicht) für das Raumlicht sowie aus einem speziell entwickelten LED-Farbkonzept. Es sorgt nicht nur für optimale Lichtverhältnisse während der OP, sondern schafft auch eine angenehme Atmosphäre für den Patienten und das OP-Team.
  4. Die integrierte Audio- und Videotechnik unterstützt sowohl das Aus- und Weiterbildungskonzept als auch die wissenschaftliche Lehre und Forschung. Liveschaltungen in eigene Hörsäle, in andere Referenzzentren oder zu Kongressen sind jederzeit möglich. Eine Milchglasscheibe zum Nebenraum, in dem die OP auf einem großen TFT-Bildschirm verfolgt werden kann, lässt sich auf Knopfdruck transparent schalten.
  5. Durch den Einsatz voll verglaster Wände und Deckenversorgungseinheiten lässt sich der OP schneller und effektiver reinigen. Stolperfallen durch herumliegende Kabel entfallen. Das ergonomische Konzept bildet die Basis zur Optimierung der Arbeitsabläufe. Die Einhaltung höchstmöglicher Standards wurde durch das unabhängige Zertifizierungsinstiutut TÜV Rheinland kontrolliert und zertifiziert.

Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus
Zentral-OP
Haselkamp 33
22359 Hamburg

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