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Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus
Das Behandlungsspektrum

Arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)

Diese führt in frühen Stadien zu Beschwerden beim Gehen, meist in den Waden, später auch zu Schmerzen in Ruhe, vor allem nachts. Im Endstadium entstehen Gewebsschäden, Wunden oder „schwarze Zehen“. Behandlungen erfolgen zuerst durch Änderung der Lebensgewohnheiten, Medikamente und Krankengymnastik, später durch Aufdehnen der Arterien mit Ballons oder Stents sowie Operationen mittels Ausschälplastik oder Bypassanlage.

Aneurysmen

Diese betreffen vorwiegend die Bauchschlagader. Beim Bauchaortenaneurysma können lebensbedrohliche Blutungen beim Platzen des Gefäßes entstehen. Nach Erreichen des bedrohlichen Durchmessers behandeln wir diese Erkrankung protektiv regulär mit Stentprothesen, wobei in einigen Fällen auch noch die offene Operation ratsam und notwendig ist.

Carotis-Stenose (verengte Halsschlagader)

Diese kann Schlaganfälle zur Folge haben. In enger Zusammenarbeit mit neurologisch tätigen Kollegen stellen wir die Indikation zur Operation oder seltener zur Stentimplantation.

Krampfadern (Varizen)

Können Schmerzen, Schwellungen und Schweregefühl der Beine sowie Hautveränderungen verursachen. Die Behandlung erfolgt typischerweise durch Operation. Alternativ bietet sich auch die Therapie mit Kompressionsstrümpfen oder die endovenöse Behandlung bzw. Schaumskleroiserung an.

Chronische Wunden
(z.B. diabetischer Fuß, Ulkus cruris)

Durch verschiedene Erkrankungen der Blutgefäße verursachte nicht heilende Wunden, meistens am Unterschenkel oder Fuß gelegen. Die Ursache der mangelnden Wundheilung wird gesucht und speziell behandelt. Gleichzeitig pflegt und saniert unser Wundexpertenteam die „offenen Beine“, Wunden oder Läsionen der Füße, die besonders häufig beim Diabetiker vorkommen. Extreme Fälle können wir aufgrund unserer guten Vernetzung auch mit den Kollegen der plastischen Chirurgie behandeln. Außer den genannten fünf hauptsächlichen Diagnosen gibt es eine Fülle anderer etwas seltener vorkommenden Diagnosen, denen wir uns widmen.

Gefäßsportgruppe

Die konservative Therapie der Claudicatio („Schaufensterkrankheit“) kann in nicht unerheblichem Maße durch ein strukturiertes Gehtraining positiv beeinflusst werden. Wir freuen uns, als eines von wenigen Gefäßzentren, Kontakte zur Gefäßsportgruppe anbieten zu können.

Bedeutung des Gefäßzentrums

Außer Gefäßchirurgen behandeln Sie in einem Gefäßzentrum auch speziell für Gefäßkrankheiten ausgebildete Angiologen und Röntgenärzte (interventionelle Radiologen). Zum erweiterten Kreis zählen unsere Partner der Neurologie, Kardiologie, Diabetologie, Geriatrie und Nephrologie. Jeder Krankheitsfall wird – insbesondere bei Unklarheiten – interdisziplinär beurteilt und einem individuellen Therapieplan unterzogen.


Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus
Klinik für Gefäß und endovaskuläre Chirurgie
Haselkamp 33
22359 Hamburg

Telefon: (040) 64411-8529
Fax: (040) 64411-362
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