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Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus
Rundgang

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Blick auf den Haupteingang des neuen Amalie Katheterlabor EASK Eingangshalle des neuen Amalie Ein Zimmer auf der Privatstation mit roten Farbakzenten an Wand und Vorhängen Intensivzimmer

Rundgang durch das neue Amalie

Das neue Ev. Amalie Sievekig-Krankenhaus ist so gebaut, dass sich Räume und Wegeverbindungen zukünftig nach den Anforderungen an optimale Abläufe hinsichtlich der Versorgung der Patienten richten und nicht umgekehrt. Das nützt den Patienten, denen ohne unnötige Verzögerungen geholfen werden kann. Es nützt aber auch den Mitarbeitenden, die bislang gemachte Umwege einsparen können – und das gleich ein dutzendmal am Tag.

Um Prozesse und Abläufe herum gebaut

Beispiele für eine intelligente Planung, die die Prozesse und Abläufe im Blick hat, gibt es im neuen Amalie reichlich: So in der Zentralen Notaufnahme des neu gebauten C-Gebäudes, die gleich drei getrennte Eingänge besitzt: Einen für die Patienten, die per Rettungswagen kommen, einen für selbsteinweisende Patienten sowie einen dritten für infektiöse Patienten inkl. Isolationsraum und Möglichkeit zur Dekontamination. Zwei Schockräume und die sieben Untersuchungs- und Behandlungszimmer ermöglichen eine zügige Versorgung der Notfälle, die ggf. über zwei Aufzüge direkt in den OP- bzw. Intensivbereich im dritten Obergeschoss gelangen.

Modernste Diagnostik

Die Radiologie, in der neben dem modernen 64 Zeilen-Computertomographen (CT) u.a. auch ein neuer Magnetresonanztomograph (MRT) zur Verfügung stehen, liegt in unmittelbarer Nähe zur ZNA, gleiches gilt auch für das Aufnahme- und Diagnostikzentrum mit zwei hochmodernen Linksherzkathetermessplätzen und der Diagnostik im Bereich der Inneren Medizin. So wird wenig Zeit verloren, was im Zweifel Leben retten kann.

Umzug der Geriatrie ins Haupthaus

Ein zweiter wesentlicher Punkt ist der Umzug der bis Dezember 2015 im benachbarten Richard Remé-Haus untergebrachten Klinik für Geriatrie und Physikalische Medizin in das zweite Obergeschoss des C-Gebäudes. Mit dem Vorteil, dass die Funktionsabteilungen, wie z.B. die Radiologie, jetzt viel schneller zu erreichen sind und die Patienten auf zwei modern ausgestatteten Stationen versorgt werden können. Die geriatrische Tagesklinik ist ebenfalls umgezogen und hat im Walddörfer Therapiezentrum ein neues Zuhause gefunden.

Topmoderne Intensivstation

Im dritten Obergeschoss des Gebäudeteils C ist die Intensivmedizin und Intermediate Care-Station platziert – als direkte Nachbarn des OP-Bereichs. Kurze Wege also auch hier, gepaart mit modernster Technik über Deckenversorgungseinheiten. Alle Räume verfügen über Dialyseanschlüsse und sind auch ansonsten auf dem absolut neuesten Stand der Technik. Die Station hat mit 12 Betten zwei mehr als bislang für die Versorgung intensivpflichtiger Patienten zur Verfügung, der Stützpunkt liegt bestens erreichbar zentral in der Mitte der Station. Die Räume der bisherigen Intensivmedizin werden zukünftig für die Kardiologie genutzt, einschließlich des Aufbaus einer Chest Pain Unit zur Abklärung unklarer Brustschmerzen.

Repräsentative Eingangshalle

Ein besonderer Ort ist auch die Eingangshalle im Bauteil A, dem zweiten Erweiterungsbau des neuen Amalie. Bereits an der neuen Taxiumfahrt begrüßt die Gäste des Hauses ein alter Vertrauter: Die Christus-Figur hat hier ihren neuen Platz gefunden und schmückt den Vorplatz des Krankenhauses. Kommt man durch die automatischen Glastüren in das Gebäude, so entdeckt man zunächst eine „Desinfektionslandschaft“ mit Desinfektionsspendern in unterschiedlichen Höhen zum Boden angebracht: Egal ob Erwachsener, Kind oder Rollstuhlfahrer – mindestens einer der Spender hat immer die richtige Höhe. Auf dem weiteren Weg ins Gebäudeinnere fällt der Blick auf den geräumigen „albertinen-grünen“ Tresen des Empfangs, über dem Portraits zweiter bedeutender Frauen zu sehen sind. Die Eingangshalle verfügt über ein warmes Licht und hält für die Wartenden elegante Sitzgelegenheiten nebst Wasserspender bereit. Rechts vom Eingang befinden sich die Räume des Casemanagements sowie ein liebevoll gestalteter Raum der Stille. Im ersten Obergeschoss des neuen Bauteils A befinden sich Büros und ein Konferenzraum, die zweite und dritte Ebene ist für die Büros der Chef- und Oberärzte reserviert.         

Die Eingangshalle bildet den Knotenpunkt für die Wegeführungen im Haus: Rechts geht es zum modernen amalieBistro und zum amalieForum, links auf die sog. Magistrale, die als „Hauptverkehrsader“ zu den weiteren Bereichen des Hauses führt: zu den Aufzügen, mit denen die Stationen erreicht werden, in das Aufnahme- und Diagnostikzentrum, die Radiologie. Auch am anderen Ende der Magistrale, findet sich ein grüner Tresen für die Anmeldung zum Aufnahme- und Diagnostikzentrum. Alles hat Hand und Fuß, verlaufen wird sich kaum jemand.

Moderne Stationen

In den vergangenen Jahren wurden die meisten Stationen grundlegend saniert, so dass heute die Patienten in hellen Zweitbett-Zimmern mit moderner Ausstattung einschließlich Bad und Medienkonsole untergebracht werden können. Im Dezember hat zudem die interdisziplinäre Wahlleistungsstation 4e mit 12 Einzel- und drei Zweibettzimmern den Betrieb aufgenommen. Die Wahlleistungsstation zeichnet sich durch eine besonders hochwertige Einrichtung der Zimmer aus, etwa bei der Möblierung oder der Ausstattung der Sanitärzone u.a. mit Regenbrause, Radio und Fön. Zudem verfügen alle Zimmer über einen großen Flatscreen, fernbedienbare Rollos, eine Minibar sowie einen Safe. Eine erweiterte Auswahl an Speisen, eigene Servicekräfte sowie ein Loungebereich komplettieren das Angebot. Die Station bewegt sich auf einem sehr hohen Hotelniveau, aber auch unsere übrigen Stationen können sich  sehen lassen.

Energieeffizienz

In Sachen Energieeffizienz muss sich das neue Amalie ebenfalls nicht verstecken: Ein Blockheizkraftwerk versorgt das Krankenhaus mit Strom, zum Einsatz kommt zudem energiesparende LED-Beleuchtung. Im Notfall stehen im Keller sogar zwei Dieselmotoren bereit, um die Energieversorgung zu übernehmen. Hier sind auch neue Räume für die Speiseversorgung, Lagerwirtschaft, Ver- und Entsorgung, zentrale Umkleiden, Wäscheversorgung sowie Archivierung ebenso entstanden wie ein Raum, in dem sich Angehörige und Freunde von einem Verstorbenen verabschieden können. Der neue Wirtschaftshof hat bewusst das gleiche Höhenniveau wie der Kellerbereich selbst, um so unnötige Wege und Lärmimmissionen durch Zu- und Abfahrt sowie Entsorgungstätigkeiten zu vermeiden.


Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus
Haselkamp 33
22359 Hamburg

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