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Schilddrüsenkrebs

Grafische Darstellung eines menschlichen Körpers mit hervorgehobener Schilddrüse

Wir haben die folgenden Seiten zusammengestellt, damit Sie sich über die Besonderheiten einer Krebserkrankung der Schilddrüse informieren können. Genauere Informationen über Art und Wesen einer Erkrankung helfen im Umgang mit dieser.

Schilddrüsenkrebs ist eine seltene Erkrankung mit einer relativ guten Aussicht auf Heilung und das Auftreten ist von unserer Seite kaum beeinflussbar. Sehr viele Menschen haben knotige Veränderungen der Schilddrüse, die dann häufig mit einer als Kropf oder Struma bezeichneten Vergrößerung der Schilddrüse einhergehen. Dies zeigt auch schon das Problem beim Auffinden des Krebses auf. Ärztliche Aufgabe ist es, unter der Vielzahl an „Knotenträgern“ die krebsverdächtigen Schilddrüsenknoten herauszufiltern. Wenn Ihnen oder Ihrem Arzt eine Vergrößerung der Schilddrüse auffällt, dann können die Schilddrüsenknoten durch eine Ultraschalluntersuchung sehr gut untersucht werden. Über eine Blutentnahme können Schilddrüsenknoten weder festgestellt noch im weiteren Verlauf beobachtet werden.

Das diagnostische Vorgehen richtet sich nach der Größe der Schilddrüse und/oder der Knoten sowie den bei Ihnen vorhandenen Beschwerden. Der Verdacht auf einen Schilddrüsenkrebs ergibt sich, wenn Schilddrüsenknoten bestimmte Merkmale aufweisen. Da diese Merkmale die Bösartigkeit eines Schilddrüsenknotens jedoch nicht eindeutig beweisen können, wird Ihr Arzt weitere Untersuchungen einleiten. Da primär unauffällige Schilddrüsenknoten doch bösartige sein können, sollten diese mittels regelmäßigen Ultraschallkontrollen beobachtet werden.

Eine Besonderheit in der Behandlung von verdächtigen Schilddrüsenknoten ist, dass häufig alle durchgeführten Untersuchungen, selbst eine Gewebsprobe, nicht eindeutig eine Bösartigkeit nachweisen können. Manchmal führt nur die Entfernung der Schilddrüse oder den entsprechenden Anteilen und die folgende Begutachtung unter dem Mikroskop zur sicheren Diagnose. Dies hat zur Konsequenz, dass immer wieder Arzt und Patient gemeinsam den Entschluss fassen, einen verdächtigen Schilddrüsenknoten zu operieren, obwohl man nicht genau weiß, ob dieser Knoten nun bösartig ist oder nicht. Es wird dann versucht, eine endgültige Diagnose bereits während der Operation mittels eines so genannten „Schnellschnittes“ zu erzielen. Der entfernte verdächtige Schilddrüsenanteil wird noch während der Operation von einem Pathologen unter dem Mikroskop untersucht und das Ergebnis dem Operateur mitgeteilt. Aus dieser Untersuchung ergibt sich dann die Ausdehnung der weiteren Operation. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Ihr Operateur mit Ihnen vor dem Eingriff das „größte notwendige Ausmaß“ der Operation bespricht, sollte sich während der Operation ein Schilddrüsenkrebs ergeben. Es gibt weltweit festgelegte Richtlinien über das Ausmaß der Operation bei Schilddrüsenkrebs in Abhängigkeit von der Krebsform und Tumorgröße.

Welche zusätzlichen therapeutischen Möglichkeiten nach der Operation bedacht werden müssen, finden Sie hier.

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Dr. med. Thies Daniels

Chefarzt Allgemein-, Viszeral- u. Tumorchirugie, Leiter Darmzentrum

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Roman Schmitt

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