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Albertinen-Krankenhaus
Brustkrebs (Mammakarzinom)

Nachsorge

Trotz der individualisierten modernen Brustkrebstherapie ist die Behandlung anstrengend und die Rückkehr in den Alltag fällt oft schwer. Die Rehabilitation soll den Übergang von der Therapie ins „normale“ gesellschaftliche und berufliche Leben erleichtern sowie Spätfolgen vorbeugen. Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, welche Maßnahmen für Sie sinnvoll sind. Die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten finden Sie in der  Leitlinie „Reha-Therapiestandards Brustkrebs“ der Deutschen Rentenversicherung. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Information und Schulungen zum Brustkrebs
  • Sport- und Bewegungstherapie
  • Ernährungsberatung und -schulung
  • Behandlung von Lymphödemen 
  • Psychologische Beratung und Therapien
  • Entspannungstraining
  • Kunsttherapie zur Unterstützung der Krankheitsverarbeitung
  • Ergotherapie
  • Beratung zu sozialen und sozialrechtlichen Fragen, Hilfestellung bei der Beantragung von Leistungen
  • Maßnahmen zur Unterstützung der beruflichen und sozialen Integration
  • Planung der medizinischen Nachsorge und der allgemeinen weiteren Betreuung

Nach erfolgreicher Therapie einer lokal begrenzten Brustkrebserkrankung soll die Nachsorge sicherstellen, dass ein Rückfall oder ein zweiter Tumor in derselben oder der anderen Brust frühzeitig erkannt wird und dass Nebenwirkungen oder Folgen der Therapie erkannt und behandelt werden. Auch die Begleitung und Betreuung bei einer langfristigen Antihormontherapie sowie die notwendige psychosoziale Unterstützung sind Bestandteile der Nachsorge.

Die medizinische Nachsorge findet in besonderen Fällen, zum Beispiel im Rahmen klinischer Studien, bei uns im Hause statt. In der Regel ist aber Ihr niedergelassener Frauenarzt oder Hämatologe/Onkologe erster Ansprechpartner für Ihre Nachsorge und weitere Begleitung.
Sie erhalten einen auf Ihre Situation angepassten Nachsorgeplan, der regelmäßige Untersuchungen vorsieht. In der ersten Zeit sollten Sie mehrmals im Jahr zu Nachsorgeuntersuchungen kommen, ab dem sechsten Jahr jährlich.

Wichtig: Auch zwischen den Nachsorgeterminen kann ein Arztbesuch erforderlich sein, wenn Sie Beschwerden haben oder Veränderungen auffallen. Dazu gehören insbesondere:

  • tast- oder sichtbare Hautveränderungen
  • Luft- und Atemnot, lang andauernder Husten
  • Abgeschlagenheit, Leistungseinbruch
  • Knochenschmerzen, anhaltende Rückenschmerzen

Wenden Sie sich in diesen Fällen umgehend an Ihren betreuenden Arzt und warten Sie nicht auf den nächsten Termin!


Albertinen-Krankenhaus
Klinik für Gynäkologie u. Geburtshilfe
Süntelstraße 11a
22457 Hamburg

Telefon: (040) 5588-2226
Fax: (040) 5588-2385
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