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Hodenzentrum Hamburg
Forschung und Studien

Da Hodenkrebs eine seltene Erkrankung ist, tragen die Zentren mit hoher Fallzahl eine besondere Verantwortung für die Vermehrung des Wissens über diese Krankheit. In diesem Sinne fühlt sich auch das Hodenzentrum Hamburg in besonderer Weise verpflichtet, durch „Studien“ zur Erkenntnisgewinnung beizutragen.

In unserem Zentrum werden eigene Studien entworfen und in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen durchgeführt. Andererseits nehmen wir auch an Studien anderer Kliniken teil.
Zahlreiche eigene Studien sind in den letzten Jahren abgeschlossen und abschließend veröffentlicht worden. (siehe auch unter Klinik für Urologie).
In Deutschland werden alle Studien zum Hodentumor von einer interdisziplinären Arbeitsgruppe geprüft und gefördert. Dies ist die sog. „German Testicular Cancer Study group“ (GTSCG). Der Leiter des Hodenzentrums Hamburg ist Mitglied in dieser renommierten Expertengruppe.

Eigene multizentrische Studien

NSR-Studie: Nationale Seminom-Register Studie
Dies ist eine Studie zur Versorgungsforschung. Die Anwendungshäufigkeiten der adjuvanten Therapiemaßnahmen beim Seminom im Stadium 1 sollen deutschlandweit ermittelt werden. Außerdem soll die Qualität der Nachsorge bei Seminom im Stadium 1 analysiert werden.

Therapie der Testikulären Intraepithelialen Neoplasie (TIN)
Multizentrische Erfassungsstudie der Therapieergebnisse bei der Hodentumor-Vorstufe TIN. Kooperation mit Universitätsklinik Münster und anderen großen Kliniken in Deutschland

Spätrezidive bei Hodentumor
Multizentrische Registerstudie zur Erfassung von klinischen Daten bei dieser seltenen aber besonders aggressiven Verlaufsform von Hodentumoren

Assoziation von M. Down und Hodentumoren
Epidemiologische Ursachenforschung. Es gibt möglicherweise einen Zusammenhang zwischen der Entstehung von Hodenkrebs und der Erbkrankheit Morbus Down („Mongolismus“, „Trisomie 21“).

Eigene klinikinterne Studien

Vergleich der Bildgebungsqualität der kontrastmittelgestützten Sonographie im Vergleich zur Kernspintomographie bei Hodentumoren

Nichtgerminale Hodentumoren
Analyse der Hodentumoren, die nicht von den Keimzellen ausgehen. Diese Tumoren sind besonders selten und unberechenbar.

Neue molekulare Tumormarker beim Hodentumor
Analyse von sog. microRNA im Serum für etwaige Anwendung als Tumormarker (Kooperation mit Institut für Humangenetik Universität Bremen, Prof. Bullerdiek)

Silikon-Implantate bei operativer Entfernung eines Hodens
Akzeptanz und Zufriedenheit bei Patienten

Hodentumoren beim älteren Mann
Evaluation der klinischen Erscheinungsbilder und Vergleich mti den Befunden bei jüngeren Männern

Teilnahme an anderen multizentrischen Studien

Therapieergebnisse und Komplikationen der Residualtumorresektion
(Universität Aachen) Erfassung von klinischen Daten und Nachsorge-Ergebnissen nach postchemo-RLA

Therapie der Testikulären Intraepithelialen Neoplasie (TIN) mit reduzierter Strahlendosis (Universität Innsbruck)

Leydigzelltumoren- Erfassungsstudie
(Universität Münster)


Albertinen-Krankenhaus
Süntelstraße 11a
22457 Hamburg

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