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Kirche am Krankenhaus
Geschichte

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Die Wurzeln reichen zurück in das Jahr 1964, als das heutige Albertinen-Diakoniewerk in Hamburg-Schnelsen ein neu gebautes Krankenhaus eröffnete: Einige Diakonissen hatten aus dem früheren Mutterhaus kleine Bänke und Stühle mitgebracht und begannen mit einer Wochentags-Kinderstunde auf dem Krankenhaus-Gelände. Aus den Kinderstunden entwickelte sich später der Kindergottesdienst, Jungschar- und Jugendgruppe kamen hinzu, Kontakte mit den Eltern und anderen Schnelsenern sowie mit KrankenhausmitarbeiterInnen führten dazu, dass die Anstaltsgottesdienste im Andachtsraum des Krankenhauses auch von Leuten aus der Umgebung besucht wurden und bald entstand eine Zweiggemeinde der damaligen Muttergemeinde in der Grindelallee.

Zum 1.1.1973 wurde die Gemeinde mit 152 Mitgliedern selbständig und baute ihre Kirche unmittelbar an das Krankenhaus. Beide Partner beteiligten sich an den Baukosten und eröffneten 1975 die Kirche am Albertinen-Krankenhaus, ein vielfältig nutzbares Gemeindezentrum mit variabel zu gestaltenden Räumen für Gottesdienste, Vorträge, Gruppenarbeit, Schulungsveranstaltungen, Festlichkeiten. Im Gegensatz zu anderen Kirchenbauten wird dieses Zentrum an allen Tagen der Woche intensiv genutzt.

Die Gemeinde baute später auf einem benachbarten Grundstück ein Gemeindehaus für die stark gewachsenen Aktivitäten in der Kinder-, Jugend- und Elternarbeit. Es wurde 1991 fertiggestellt und wird heute von vielen Gruppen genutzt, die teilweise auch in Schnelsen öffentlich bekannt sind (zum Beispiel das Café Kuckucksnest).

Charakteristisch für diese Gemeinde, die heute über 300 Mitglieder hat, ist die enge Zusammenarbeit mit dem Albertinen-Diakoniewerk in gegenseitiger Unterstützung und Ergänzung. Zu den Gemeindegottesdiensten und vielen Veranstaltungen haben zum Beispiel die Patienten direkt oder per Hausfunk Zugang. Die Gemeindemitglieder sind zu den öffentlichen wissenschaftlichen Veranstaltungen der Krankenhäuser eingeladen. Der Gemeindechor singt regelmäßig für die Krankenhauspatienten. Die Krankenhausseelsorger übernehmen Dienste im Rahmen der Gemeinde, die Gemeindepastoren stehen in den Krankenhäusern zu Vertretungsdiensten zur Verfügung. Die Räumlichkeiten und das ganze Gelände werden von beiden Partnern intensiv genutzt. Die Leitungsgremien sind zum Teil partnerschaftlich besetzt und treffen sich zu Konsultationen. Etwa die Hälfte der Gemeindemitglieder (geschätzt) hat beruflich oder privat eine enge Verbindung zum Diakoniewerk. Selbstverständlich gehört dazu auch die paritätische Verantwort für die laufenden Kosten, vor allem für die kirchlich genutzten Räumlichkeiten.

Trotzdem ist es eine offene Gemeinde für alle, die Interesse haben, an Gottesdiensten, Veranstaltungen oder Gruppentreffen zu kommen und dabei das Evangelium von Jesus Christus kennen zu lernen. Es gibt auch eine Kindergruppe in einem nahe gelegenen Neubaugebiet, in der Gemeindemitglieder sich besonders um Kinder im Vorschulalter kümmern. Geplant ist neuerdings ein Frauenfrühstück, zu dem öffentlich eingeladen wird. Und da es viele Familien mit kleinen Kindern gibt, ist häufig sehr viel Leben wahrzunehmen.

Harold Eisenblätter


Kirche am Krankenhaus
Ev.-Freik. Gemeinde HH-Schnelsen
Hogenfelder Str. 28
22457 Hamburg

Telefon: (040) 5714-9375
Fax: (040) 5714-9375
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