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Das Team der Radiologie vor einem CT Eine Weltpremiere: Prof. Dr. Schofer rekonstruiert eine Triskuspidalklappe ohne Operation Ärzte während einer Schilddrüsen-Operation im blauen Hybrid-OP

Modernste Medizintechnik, EDV-Systeme und Versorgungstechnik unterstützen die Mediziner, Pflegenden und viele weitere Berufsgruppen in unserem neuen Funktionstrakt dabei, die Patienten bestmöglich zu versorgen. Dieses zeigt sich etwa in der Radiologie: Dort wird ein hochmoderner 128-Zeiler-Computertomograph (CT) mit höchster Auflösung und verringerter Strahlung  den Betrieb aufnehmen. Hinzu kommen weiteres Gerät mit 16 Zeilen zur Durchführung CT-gestützter Interventionen sowie ein 1,5 Tesla Magnetresonanztomograph (MRT) mit einer besonders großen Öffnung.

Ebenso in der Herzmedizin: Im Herzkatheterlabor tun gleich zwei neu angeschaffte modernste Linksherzkathetermessplätze ihren Dienst – selbstverständlich auch hier strahlungsarm. Ein dritter Kathetermessplatz verbleibt im Bestandsgebäude an seinem alten Platz und steht für Elektrophysiologische Anwendungen zur Verfügung, also die Behandlung von Herzrhythmusstörungen mittels Ablation (Verödung).

Beispiel OP-Bereich: Hier sind zehn integrierte Operationssäle entstanden, von denen jeweils zwei miteinander verbunden sind. Befunde und Bilder etwa aus der Radiologie oder dem OP-Feld lassen sich jederzeit auf die hochauflösenden Monitore oder ins Haus übertragen, alle Einstellungen lassen sich vom und für den Operateur zentral steuern, OP-Kameras der neuesten Generation erlauben eine hervorragende Sicht – ein unschätzbarer Vorteil gerade in der minimalinvasiven Chirurgie (Schlüssellochchirurgie). Herzstück des neuen OP-Bereichs ist aber zweifellos der Hybrid-OP, der modernste OP-Technik und Durchleuchtungseinheit zusammenführt und so neue OP-Verfahren etwa im Bereich des Herzklappenersatzes oder der Gefäßchirurgie ermöglicht. Ein OP ist ausschließlich für die minimalinvasive Chirurgie vorgesehen.

Oder nehmen wir die Intensivmedizin: Sie verfügt über ein innovatives Patientendatenmanagement, das in Kombination mit einem neuen Vitaldatenmonitoring eine lückenlose Dokumentation des Krankheitsverlaufs ermöglichen wird – selbst während des Transports von Patienten z.B. in die Radiologie oder zu anderen Untersuchungen. Dieses wird die Patientensicherheit noch einmal deutlich verbessern.

Nicht zuletzt nimmt in dem neuen Gebäude eine moderne Rohrpostanlage die Arbeit auf, die blitzschnell etwa Befunde durch den gesamten Neubau ins Labor befördern wird. Denn der Neubau ist in allen Bereichen als ein Haus der kurzen Wege und optimierten Abläufe konzipiert – gut für die Patientinnen und Patienten, gut aber auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Erwähnenswert ist schließlich, dass die Energie und Wärme in dem Neubau über zwei moderne Blockheizkraftwerke (BHKW) erzeugt wird, wodurch ein höherer Gesamtnutzungsgrad der Energie erreicht wird – gut für die Umwelt, aber auch für die Ausgaben für Energie.


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