Das Albertinen Herz- und Gefäßzentrum hat im Jahr 2015 mehr als 1.600 Herzoperationen durchgeführt. Besonders erfreulich ist dabei, dass die Rate der für die Patienten schonenderen „Off-Pump“-Revaskularisationen weiter bei hohen 70% liegt. Ebenso bemerkenswert ist, dass bei Bypass-Operationen ohne Herz-Lungen-Maschine im Jahr 2015 96% aller Patienten ausschließlich mit arteriellen Gefäßen, d.h. ohne Venenentnahme aus dem Bein, versorgt wurden. Diese Operationstechnik der komplett arteriellen Revaskularisation ist den herkömmlichen überlegen, da arterielle Bypasses länger offen bleiben als venöse und die Überlebensrate der Patienten eindeutig besser ist.

Zusammen mit weiteren Eingriffen der interventionelle und operative Gefäßchirurgie, der Koronarinterventionen, Implantation von Schrittmachern und internen Defibrillatoren und elektrophysiologische Prozeduren wurden im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum Hamburg nahezu 5.700 Eingriffe am Herzen vorgenommen.

Die Anzahl der Herzschrittmacher- und Defibrillatorimplantationen ist im Jahr 2015 mit mehr als 1.000 Eingriffen weiter gestiegen und ein Spitzenwert in Hamburg. Die Anzahl von über 6.500 Linksherzkathetern (davon fast 1.800 Stentimplantationen oder Ballondilatationen) ist ebenso beeindruckend und ein Beleg für die große Routine der Kardiologen des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums an den Standorten Schnelsen und Volksdorf. Im Bereich der Elektrophysiologie wurden im Jahr 2015 insgesamt 500 Prozeduren durchgeführt. In unserer Gefäßchirurgie wurden 760 Patienten hauptsächlich endovaskulär behandelt.

Insgesamt wurden im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum seit 1991 ca. 140.000 Patienten behandelt.

Chefärzte