Nach Aufnahme im Krankenhaus, in der Regel einen Tag vor der Herzoperation, wird der Patient von einem Arzt der Kardioanästhesie aufgesucht. Bei dieser Visite wird dem Patienten ausführlich die Behandlung durch den Kardioanästhesisten vor, während und nach der Herzoperation erklärt. Der Anästhesist erfragt in diesem Gespräch alle für die Herzanästhesie wichtigen Daten des Patienten. Neben dem Informationsaustausch werden hier auch ausführlich bestehende Ängste angesprochen, hinterfragt und zu einem großen Teil abgebaut.


Zum Ende der Visite verordnet der Kardioanästhesist ein Schlafmittel zur Einnahme am Vorabend der Operation und weitere Kreislauf- und Beruhigungstabletten, die am Operationstag, etwa eine Stunde bevor der Patient in den OP gebracht wird, verabreicht werden.


Unter der Wirkung des Gespräches und der Tabletten kommt der Patient dann völlig entspannt und angstfrei, meist schon ein wenig schlafend, in den Operationssaal.