Erkrankungen des Beckenbodens können unterschiedliche Beschwerden bzw. Symptome hervorrufen. Dazu gehören u.a.:

  • Harninkontinenz – Unfreiwilliger Urinverlust: Besonders zwei Formen sind häufig: Zum einen die Belastungsinkontinenz, bei der der Urinverlust beim Husten, Lachen und körperlicher Anstrengung auftritt, zum anderen die sogenannte Dranginkontinenz bei der stärkster Harndrang mit und ohne unfreiwilligem Urinabgang die Patientin quält.
  • Senkung der Gebärmutter und/oder der Scheide, der Blase, des Darms. Druck- oder Fremdkörpergefühl in der Scheide, ziehendes Gefühl im Unterleib/im unteren Rücken, Schmerzen beim Wasserlassen und bei der Defäkation.

Im Rahmen unserer Sprechstunde erheben wir zunächst in einem ausführlichen Gespräch Ihre Beschwerden. Dieses Gespräch wird in der Regel durch unsere Urotherapeutin begonnen. Sie berät jede Patientin individuell, je nach Symptomen und Erkrankung. Es folgt ein Gespräch mit dem Arzt/der Ärztin und anschließend eine spezielle gynäkologische Untersuchung, welche auch eine gezielte Ultraschalluntersuchung aller Beckenbodenorgane und -muskeln und der Nieren beinhaltet. Falls notwendig stehen weitere spezielle Untersuchungsmethoden, wie z.B. die urodynamische Blasendruckmessung, zur Verfügung. Nach der Diagnose wird ein individuelles Therapiekonzept erstellt, das aus mehreren Bausteinen besteht.