Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) ist nach wie vor eine sehr ernste Diagnose.  Gleichwohl wurden in den vergangenen Jahren neue Erkenntnisse zu dieser Erkrankung gewonnen, die deren Behandlung positiv beeinflussen können. Wie bei anderen Krebsarten auch treten Symptome erst relativ spät auf und können zudem ganz andere – gutartige – Ursachen haben: Zunehmender Gewichtsverlust oder Müdigkeit zählen dazu; ebenso Schmerzen im Ober- und Mittelbauch, die in den Rücken ausstrahlen können. Insbesondere eine plötzlich auftretende „Gelbsucht“, die Verfärbung des Urins und Entfärbung des Stuhls sollten unbedingt ärztlich abgeklärt werden. Auch kann – muss aber nicht - eine neu diagnostizierte Zuckerkrankheit (Diabetes) den Hinweis auf das Vorliegen eines Pankreaskarzinoms geben.

Die Diagnose des Bauchspeichelkrebses erfolgt im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung und/oder Computertomographie (CT) des Bauchraums. Eine Spiegelung des Magens und des Zwölffingerdarms mit Ultraschall von innen (Endosonographie)  können zeigen, wie weit der Krebs fortgeschritten ist. Die Therapie des Bauchspeicheldrüsenkrebses richtet sich nach dessen Stadium. Eine Operation mit dem Ziel der Heilung wird dann empfohlen werden, wenn der Tumor auf die Bauchspeicheldrüse begrenzt ist. Aber auch, wenn der Krebs weiter fortgeschritten ist, kann eine Operation sinnvoll sein, um dem Patienten ein möglichst hohes Maß an Lebensqualität zu erhalten. Auch die Chemotherapie spielt bei der Behandlung des Pankreaskarzinoms eine wichtige Rolle.

Die sehr umfangreiche Operation im Rahmen des Bauchspeicheldrüsenkrebses führt der Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Vizeral- und koloproktologischen Chirurgie, Professor Isbert, gemeinsam mit den chirurgischen Kolleginnen und Kollegen im Albertinen-Krankenhaus in Hamburg-Schnelsen durch. Weitere Informationen können auf den Seiten des dortigen Albertinen-Tumorzentrums abgerufen werden.