Diese Bezeichnungen stehen für eine Erkrankung, die in ihrem Ursprung mit dem Knochen gar nicht so viel zu tun hat. Bestandteil des Blut bildenden Systems sind sogenannte Plasmazellen. Sie wachsen im Knochenmarkorgan. Die Besonderheit: Wenn sich aus ihnen eine bösartige Erkrankung entwickelt, stimulieren die bösartig gewordenen Zellen andere Zellen, die in der Lage sind, Knochensubstanz aufzulösen.

Die bösartige Erkrankung der Plasmazellen heißt Plasmozytom; sie wird auch multiples Myelom genannt und sie gehört zu den Erkrankungen des Blutes. Ihre Diagnostik und Therapie ist in der Regel Sache von Hämatologen und sie kann ambulant durchgeführt werden. Damit handelt es sich nur eingeschränkt um ein Thema stationärer Behandlungen im Albertinen-Krankenhaus.