Die Prognose nach der gesamten Therapie ist wie bei anderen Krebserkrankungen im wesentlichen vom Tumorstadium, also von der Größe und der Ausdehnung des Tumors abhängig.

Grundlage für die Einschätzung der Prognose eines Prostatakarzinoms sind das Tumorstadium nach TNM, der PSA-Blutwert und die feingewebliche Differenzierung des Tumors (Gleason-Score). Insgesamt ist die Prognose eines Prostatakarzinoms relativ günstig. Im lokalisierten Stadium ist die Lebenserwartung kaum verkürzt. Man vermutet, dass weniger als ein Fünftel der an Prostatakrebs Erkrankten auch an ihm versterben.


80-99% der Patienten mit einem lokal begrenzten Tumor überleben fünf Jahre und länger nach Diagnosestellung, bei fortgeschrittenen Tumoren gelingt dies nur in 30% der Fälle. Doch handelt es sich hierbei um Statistiken, es lässt sich daraus nicht ohne weiteres ablesen, ob ein Patient im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung eher eine schlechte, mittlere oder sogar gute persönliche Prognose hat. Zur Abschätzung der Prognose dienen verschiedene Tabellen, bei denen eine Kombination aus PSA-Wert, Gleason-Score und Tumor-Stadium herangezogen werden.