Das Prostatakarzinom ist die häufigste Tumorerkrankung des Mannes. Die genaue Ursache dieser Krebserkrankung ist bisher nicht bekannt, allerdings existiert eine genetische Disposition der Erkrankung. So steigt das Risiko, an einem Tumor der Prostata zu erkranken auf das Doppelte, wenn Verwandte ersten Grades davon betroffen sind.

Prostatakrebs ist bei Männern unter 50 Jahren eher selten. Etwa 90% aller Erkrankten sind älter als 60 Jahre. Der Altersgipfel der Erkrankung liegt bei gut 70 Jahren. Damit stellt das zunehmende Alter den bedeutendsten Risikofaktor dar.


Das Risiko für eine Erkrankung wird aber auch durch die Nahrung beeinflusst, insbesondere dem Genuss von (rotem) Fleisch. Auch tierische Fette und die klassischen krebserregenden Substanzen wie heterozyklische Amine und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, die auch bei der Zubereitung des Fleisches entstehen (Braten), scheinen eine Rolle zu spielen. So erklärt man sich auch das unterschiedliche Auftreten der Tumoren: In Asien sind nur 12 von 100.000 Männern betroffen, in Europa und den USA dagegen 100-120 von 100.000 männlichen Einwohnern.


Andererseits sind auch vorbeugend wirkende Substanzen bekannt. So wird Vitamin D und antioxidativ wirksamen Polyphenole (Granatapfel) sowie Lycopenen (Tomate) eine schützende Wirkung zugeschrieben.