Feingeweblicher Aufbau und Erkrankungsverlauf beim Nierenzellkarzinom

Das Nierenzellkarzinom entwickelt sich aus dem funktionellen Gewebe der Niere, dem sogenannten Nierenparenchym. Je nach mikroskopischem Baumuster unterscheidet man das am häufigsten vorkommende klarzellige Nierenzellkarzinom von den selteneren Formen: Papilläres Nierenzellkarzinom, chromophobes Nierenzellkarzinom, onkozytäres Karzinom.
Die Tumorarten unterscheiden sich wie o.a. in ihrer Bauart aber auch in ihrer jeweiligen  Aggressivität und somit in ihrer Prognose.


Die Größenzunahme, also das Wachstum eines Nierenzellkarzinoms erfolgt im Vergleich zu anderen Krebsarten relativ langsam.


Die Metastasierung, also die Aussendung von Krebszellen über die Niere hinaus geschieht sowohl auf dem Lymphabflußweg, als auch über das Blut. So können sich in fortgeschrittenen Stadien neben Lymphknotenmetastasen auch Organmetastasen in Lunge, Knochen, Gehirn oder Leber finden.