Die meisten Patientinnen mit einem Gebärmutterkrebs sind nach einer erfolgreichen Therapie dauerhaft geheilt. Das gilt insbesondere in einem frühen Stadium. Allerdings kommt es bei 15 von 100 Patientinnen in den Stadien I und II zu lokalen Rezidiven. Das bedeutet, dass der Tumor im Bereich der entfernten Gebärmutter erneut auftritt, zum Beispiel am oberen Ende der Scheide. Wird ein solcher Rückfall früh genug entdeckt, ist oft eine erneute Operation möglich und die betroffene Frau hat weiter die Chance auf eine Heilung.


Hat der Tumor bereits in andere Organe gestreut, hängt es stark von der individuellen Situation ab, ob sich der Krankheitsverlauf noch verzögern und das Tumorwachstum erneut bremsen lässt. In jedem Fall ist aber eine lindernde Behandlung mit Chemo- oder Hormontherapie möglich.