Die Prognose des Ovarialkarzinoms ist sehr uneinheitlich und abhängig von mehreren Faktoren. Entscheidend sind die Ausbreitung der Erkrankung beziehungsweise das Tumorstadium bei der Diagnosestellung, der feingewebliche Befund und vor allem die Größe des nach der Operation verbliebenen Tumorrestes.

Eine besonders günstige Prognose hat eine auf den Eierstock begrenzte Erkrankung (FIGO I), bei der vier von fünf Betroffenen fünf Jahre nach der Diagnose noch leben. Selbst wenn sich die Erkrankung bereits im Beckenbereich ausgebreitet hat (FIGO II) sind es immerhin noch drei von fünf. Da ein Eierstockkrebs aber besonders oft erst in einem weiter fortgeschrittenen Stadium entdeckt wird, in dem er bereits die Bauchhöhle oder andere Organe befallen hat und häufig nach der Therapie erneut auftritt, liegt die durchschnittliche Überlebensrate aller Erkrankten mit 30-40 Prozent deutlich darunter.


Wichtig: Die individuelle Prognose ist umso besser, je weniger Tumorreste nach der Operation verbleiben. Damit hat die Erfahrung der operierenden Ärzte entscheidenden Einfluss auf die Überlebenswahrscheinlichkeit der Betroffenen. In unserer Klinik werden diese Operationen deshalb ausschließlich von Spezialisten durchgeführt, die über eine entsprechende Sonderausbildung und große Erfahrung verfügen.