Beim Eierstockkrebs ist eine regelmäßige Nachsorge im Anschluss an die Therapie sehr wichtig, um ein mögliches Wiederkehren der Krebserkrankung, ein sogenanntes Rezidiv, frühzeitig zu erkennen. In den ersten drei Jahren nach der Therapie sollten vierteljährlich Nachsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt erfolgen, in den folgenden zwei Jahren halbjährlich und danach jährlich. Bei der Nachsorgeuntersuchung fragt Ihr Frauenarzt nach Beschwerden und Symptomen, tastet Ihren Bauch und Ihre Geschlechtsorgane ab und führt eine Ultraschalluntersuchung Ihrer Bauch- und Beckenorgane durch.


Tritt ein Rezidiv des Ovarialkarzinoms auf, ist vor allem bei einer vollständigen Erstoperation, gutem Allgemeinzustand und weniger als 500 ml Bauchwasser eine erneute Operation erfolgversprechend. Im Anschluss daran erfolgt bei platinsensiblen Tumoren eine Chemotherapie zum Beispiel mit Cisplatin in Kombination mit Doxorubicin, Paclitaxel und Gemcitabin.


Tritt bereits in den ersten sechs Monaten nach der Therapie ein Rezidiv auf, liegt oft eine Platin-Resistenz des Tumorgewebes vor. Hier bringt die beschriebene Kombinationstherapie keinen Vorteil und wir unternehmen alles, um mit einer speziellen Chemotherapie vor allem Ihre Lebensqualität zu erhalten.