Die malignen Lymphome sind im Vergleich zu Organtumoren wie Brust-, Darm- oder Lungenkrebs eher selten. Sie machen zusammen etwa 5% der Krebserkrankungen in Deutschland aus.

Die Hodgkin-Lymphome betreffen besonders die Gruppe der jungen Erwachsenen. Die Erkrankungsrate liegt in Deutschland bei 2 - 4 von 100.000 Menschen/Jahr. Diese Zahl ist relativ stabil. Die malignen Non-Hodgkin-Lymphome sind häufiger und betreffen eher ältere und alte Patienten. Aktuell erkranken etwa 8 bis 10 von je 100.000 Einwohnern in Deutschland an einem Non-Hodgkin-Lymphom, insgesamt nimmt die Zahl der Neuerkrankungen zu. Das ist nicht nur auf die Zunahme des durchschnittlichen Lebensalters zurückzuführen. Die Ursachen der Erkrankung sind vielfältig und nicht im Einzelnen bekannt, man weiß aber, dass chemische Substanzen, Viren und Strahlen einen Einfluss haben. In etwa 5-10 % der Krebserkrankungen spielen nach heutigen Erkenntnissen zudem genetische Veranlagungen eine Rolle. Menschen, die früher beruflich mit Benzol zu tun hatten, haben die Möglichkeit eine Anerkennung als Berufskrankheit zu beantragen, wenn ein Lymphom diagnostiziert wird (Bundesministerium für Arbeit und Soziales).

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