Das „Café Kuckucksnest“, psychosozialer Treffpunkt in Hamburg-Schnelsen, ist ein Stadtteil- bzw. nachstationäres Angebot für Menschen mit psychischen Problemen und Krankheiten.

Dank der ehrenamtlichen Initiative von Gemeindemitgliedern der Kirche am Krankenhaus ist 1997 in Kooperation mit dem Albertinen-Diakoniewerk ein Stadtteil- bzw. nachstationäres Angebot für Menschen mit psychischen Problemen und Krankheiten entstanden, das von Betroffenen – teils über Jahre – gut angenommen wird. Der Name der Initiative spiegelt dabei das Lebensgefühl vieler psychisch Erkrankter wider, die ihre Situation oftmals als „aus dem Nest geworfen“ beschreiben.

Das Angebot

Jeden Mittwoch von 16 – 18 Uhr treffen sich Frauen und Männer im Erwachsenenalter unabhängig von Herkunft, sozialem Stand oder Religionszugehörigkeit in den von der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellten Räumen. Das vielfältige Angebot reicht vom gemütlichen Kaffeetrinken über Gesellschaftsspiele bis hin zu gemeinsamen Festen, Ganztagsausflügen und mehrtägigen Freizeiten. Alle zwei Wochen gibt es eine offene Gesprächsgruppe, die thematisch von den Gästen bestimmt wird. Viele persönliche Gespräche ergeben sich so auf Grund des gewachsenen Vertrauens und haben einen beratenden oder seelsorgerlichen Charakter. Viele Menschen erleben diesen offenen Treffpunkt als Lebenshilfe, durch die nicht nur eine gegenseitige Unterstützung im Alltag selbstverständlich wird, sondern auch Freundschaften entstehen.

Die Zielsetzung

Wir sind eine Initiative...

...aus ehrenamtlichen Mitarbeitern der Kirche am Krankenhaus und des Albertinen-Diakoniewerkes, die sich ganz bewusst für psychisch erkrankte Menschen im Sinne der Nächstenliebe Jesu Christi engagieren.

Wir sind der Überzeugung,...

...dass psychisch Erkrankte nicht nur unser Mitgefühl, sondern vor allem die aktive Unterstützung und Solidarität von Mitmenschen brauchen. Dazu braucht es einen „Raum des Vertrauens“ und Beziehungsangebote.

Wir wollen...

...diesen Menschen als Partner zur Seite stehen und ihrer Vereinsamung und sozialen Isolation entgegenwirken. Darunter verstehen wir zum Beispiel Freizeitangebote und lebenspraktische Hilfen durch einen offenen Treffpunkt nach der stationären Behandlung. Außerdem wollen wir Interessenvertreter der psychisch Erkrankten sein und dazu beitragen, dass die noch weit verbreiteten Vorurteile in der Gesellschaft abgebaut werden.

Psychosozialer Treffpunkt

jeden Mittwoch von 16:00 bis 18:00 Uhr
im Gemeindehaus der Kirche am Krankenhaus

Kaffee & Kuchen
Klönen & Spielen
Gesprächsgruppe