Schwerpunkt in der neurologischen Frührehabilitation ist die Versorgung von Menschen mit schwersten Gehirnschäden. Ziel ist es, die Patienten frühestmöglich nach der Akutbehandlung aus unserer “Stroke unit“ oder als Verlegung aus einer anderen Akutklinik in unsere Spezialeinheit zu übernehmen.

Vor Ort kümmert sich ein erfahrenes multiprofessionelles Team, bestehend aus Fachärzten, Neuropsychologen, Logopäden, Physiotherapeuten und Ergotherapeuten, ergänzt durch unser für diese Aufgabe speziell geschultes Pflegepersonal um den Patienten. Unsere Sozialarbeiterin kümmert sich im engen Kontakt mit den Angehörigen um die Meisterung der bürokratischen und finanziellen Hürden nach der Krankenhausbehandlung.

Vorraussetzung für die Aufnahme in die neurologische Frührehabilitation der Phase B ist das Vorliegen eines Früh-Reha-Barthelindexes (nach Schönle) von unter 30 Punkten.

Folgende Erkrankungen können in der neurologischen Frührehabilitation Phase B rehabilitiert werden:

  • Erkrankung des zentralen oder peripheren Nervensystems (z.B. Hirninfarkte und Blutungen)
  • Zustand nach operativen Eingriffen
  • andere Durchblutungsstörungen
  • Entzündungen (inkl. Multiple Sklerose) und degenerative Erkrankungen (z.B. Parkinson)
  • Tumoren (alle Arten der Malignität)
  • spinale Erkrankungen
  • Polyneuropathien (auch Zustand nach operativen Eingriffen)
  • Myopathie