Die gynäkologische Klinik des Albertinen Krankenhauses ist besonders versiert im Durchführen sämtlicher minimal-invasiver Eingriffe. Es werden auch Operationen der höchsten Schwierigkeiststufen sowie gynäkologische Krebserkrankungen minimalinvasiv operiert.

Das da Vinci-Operationssystem ermöglicht es uns, dieses breite Spektrum an Eingriffen mit zusätzlicher Präzision und Sicherheit durchzuführen.Hierzu zählen unter Anderem die Entfernung der Gebärmutter aufgrund gutartiger oder bösartiger Erkrankungen, gegebenenfalls mit dazugehöriger Lymphknotenentfernung. Kleinste Nerven und Gefäße können durch das hochpräzise Arbeiten mit dem da Vinci-Operationssystem noch besser geschont werden.

Bei bösartigen Erkrankungen können verdächtige Lymphknoten durch ein modernes Fluoreszenz-Verfahren (ICG) nach dem Sentinel-Prinzip („Wächter-Lymphknoten) gezielt darstellt werden. So können nicht befallene Lymphknoten geschont werden. Auch die Behandlung von Endometriose (versprengter Gebärmutterschleimhaut) und von Myomem (gutartige Muskel-Bindegewebe-Tumore), die an unserer Klinik einen großen Stellenwert einnimmt, kann mit dem da Vinci-Operationssystem durchgeführt werden.

Den aktuellen Schwerpunkt der gynäkologischen Eingriffe mit dem da Vinci-Operationsystem stellen urogynäkologische Eingriffe dar, die zum großen Teil der Behandlung von Senkungsbeschwerden, wie Druck- oder Fremdkörpergefühl in der Scheide, oder Harninkontinenz dienen. Hier können auf engem Raum Operationen präzise durchgeführt werden, die ohne das da Vinci-System sehr schwierig sind. Bei dieser Operation geht es darum, die abgesenkten Organe wie Harnblase, Enddarm - bei weiblichen Patienten auch Scheide und Gebärmutter - anzuheben und die ursprüngliche Funktion des Beckenbodens zu rekonstruieren. Dabei ermöglicht uns das da Vinci-Operationssystem auch komplexe Eingriffe. Auf diesem Gebiet nehmen wir in Hamburg und Umgebung eine Vorreiterrolle ein.

Oops, an error occurred! Code: 20211204090309803f4d22