Therapie der Schilddrüsenerkrankung

Die uns zur Verfügung stehenden Behandlungsmethoden einer Schilddrüsenerkrankung sind die Einnahme von Medikamenten, eine Radiojodtherapie oder eine Operation. Bei Erkrankungen der Nebenschilddrüsen steht meist die operative Therapie im Vordergrund.

Wir gehen im Rahmen unserer Sprechstunde individuell auf alle Fragen ein und legen gemeinsam mit unseren Patienten die für sie optimale Behandlung  fest. Unsere Patienten werden gebeten, ausreichend Zeit einzuplanen, damit der Behandlungsweg festgelegt werden kann und wir ihre Fragen umfassend beantworten können.

Schilddrüsenoperation

Bei einer Schilddrüsenoperation ist meistens ein Krankenhausaufenthalt von zwei bis drei Tagen notwendig. In der Sprechstunde werden alle notwendigen Untersuchungen durchgeführt, so dass die Patienten direkt am Operationstag zu uns kommen können.

Wir führen die Operationen regelhaft mit Lupenbrille und dem sog. „Neuromonitoring“ des Stimmbandnerven durch, der in sehr enger Lagebeziehung zur Schilddrüse verläuft. Diese Überwachung des Nerven erlaubt es uns, ihn mit hoher Sicherheit zu schonen und damit anhaltende Heiserkeit nach der Operation zu verhindern. Auf Drainagen können wir zumeist verzichten.

Die maximale Überstreckung des Kopfes während der Operation wird kaum noch durchgeführt. Besuch am Abend nach der Operation ist erwünscht. Ein kleiner Spaziergang und das Abendessen helfen, sich nach der Operation zu entspannen. Ab dem zweiten Tag nach der Operation ist tägliches Duschen und auch Haare waschen erlaubt.

In der Regel müssen nach der Operation lebenslang Schilddrüsenhormone eingenommen werden, was mit unseren Patienten im Krankenhaus ausführlich besprochen und bereits eingeleitet wird. Etwa eine Woche nach der Operation werden die Patienten erneut in unserer Sprechstunde erwartet, um abschließend die Wunde und Stimmbänder zu kontrollieren und nch etaige Frage zu klären.

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